Matthias Buße (links) und Thorsten Dorn, Geschäftsführer des Hamburger Start-ups Smart Asset Management Service, untersuchten für ihren "Fondspolicen-Report 2020" 22 Tarife. © Smart Asset Management Service
  • Von Manila Klafack
  • 07.09.2020 um 11:59
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Die Fondspolicen von LV 1871, Stuttgarter, HDI, Barmenia und Swiss Life überzeugten die Analysten des „Fondspolicen-Reports 2020“. Das Hamburger Start-up Smart Asset Management Service wertete für ihren Report insgesamt 22 fondsgebundene Rentenversicherungen hinsichtlich ihrer Fondsauswahl aus.

60 Prozent von 22 überprüften Fondspolicen entsprechen den Kundenerwartungen bei einer bestmöglichen Einzelfondsauswahl. Oder andersherum: 40 Prozent von ihnen erfüllen die Anforderungen nicht. Zu diesem Resultat gelangt der „Fondspolicen-Report 2020“ des Hamburger Unternehmens Smart Asset Management Service (Sam).

Die Tarife mit den besten Ergebnissen über alle Kundenprofile hinweg sind demnach „Mein Plan“ von LV 1871, „FlexRente Invest“ von der Stuttgarter, „TwoTrust Invest Privatrente“ von HDI, „PrivatRente Invest“ von Barmenia sowie „Investo“ von Swiss Life.

„Richtige Fondsauswahl hat nichts mit Glück zu tun“

„Der unabhängige Report über die Investment-Qualität von fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen soll zeigen, dass die richtige Fondsauswahl beziehungsweise Investmentauswahl in Fondspolicen nichts mit Glück zu tun hat, und dass große Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen bestehen“, sagt Sam-Geschäftsführer Matthias Buße.

Allein in der Gruppe der Tarife, die die Kundenvorgaben erfüllen, schwanke die Rendite um zwei Prozentpunkte. Das zeige wiederum, wie wichtig die Investmentqualität sei. „Die Auswertung hat auch gezeigt, dass die Anzahl der Fonds im jeweiligen Tarif keine Auswirkung auf die erzielten Ergebnisse hat“, stellt Bußes Geschäftsführerkollege Thorsten Dorn fest. Anders gesagt: Eine ideale Kombination einzelner Fonds miteinander sei nicht abhängig von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Fonds, so Dorn.

Kein Angebot erfüllt gleichzeitig die Kriterien Zielrendite und Risikobereitschaft

Bei den von den Gesellschaften zusammengestellten Portfolios (also vordefinierte Strategien mit Einzelfonds) habe sich zudem ergeben, dass aktuell kein Angebot die Kriterien Zielrendite und Risikobereitschaft gleichermaßen erfüllen konnte. Im Vergleich zu den Möglichkeiten der individuellen Zusammensetzung von Einzelfonds durch die Berater bleiben die Portfolios deutlich zurück, so das Resümee der Studie.

Für diesen „Fondspolicen-Report 2020“ wertete Sam die Rendite-Risikoergebnisse der einzelnen Fonds der vergangenen acht Jahre mit Stichtag zum 30. Juni 2020 unabhängig von Versicherungsgesellschaften oder Fondsgesellschaften aus. Dabei sei das Risiko nicht, wie sonst üblich, mit Volatilität gleichgesetzt worden, sondern mit der maximalen Verlustbereitschaft (Maximum Drawdown).

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind in zwei verschiedenen Versionen, einmal für Berater und Vermittler und einmal für Versicherer, gegen eine Gebühr auf www.fondspolicenreport.de erhältlich.

Diese Tarife wurden betrachtet:

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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