Ein Mitarbeiter zeigt auf der Messe für Consumer Electronics und Home Appliances (IFA) in Berlin, wie Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Trockner mithilfe von smarter Technologie steuerbar sind. © Getty Images
  • Von Manila Klafack
  • 01.08.2018 um 12:35, aktualisiert am 01.08.2018 um 12:38
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Eine Verbindung von smarter Technologie in den eigenen vier Wänden mit smarter Versicherung können sich vor allem jüngere Deutsche vorstellen. Bei den Unter-30-Jährigen sind es 57 Prozent, die hierbei Vorteile erkennen. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Generali Deutschland und Devolo.

Zum Smart Home gehört auch eine smarte Versicherung. Das sehen, laut einer repräsentativen Umfrage von Generali Deutschland und Devolo, 40 Prozent der Deutschen so. Die im Smart-Home-Atlas zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass vor allem jüngere Menschen Vorteile erkennen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind 57 Prozent an smarten Versicherungen interessiert, bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 43 Prozent.

Laut der Untersuchung kennen 80 Prozent der Befragten den Begriff Smart Home. Über die Hälfte (52 Prozent) weiß, dass Smart Home mehr bedeutet, als einen Fernseher mit dem Internet zu verbinden. Dass es eher darum geht, intelligente Technologien zur Steigerung von Komfort und Sicherheit einzusetzen. Fast ein Viertel (24 Prozent) nutzt diese Möglichkeiten bereits.

Momentan sehen 63 Prozent der Befragten den größten Mehrwert von Smart-Home-Technologien darin, Geräte bequem steuern zu können. 46 Prozent halten Energiesparen für besonders interessant. Für 44 Prozent ist der wichtigste Pluspunkt, das Zuhause vor Einbrüchen zu schützen und für 29 Prozent, es vor Bränden zu bewahren. 57 Prozent der Befragten fänden es positiv, wenn ihr smartes Zuhause bei einem Einbruchsversuch automatisch die Polizei verständigt. Über die Hälfte (54 Prozent) kann sich vorstellen, dass bei einem Brand oder Wasserschaden ein Notruf bei der Feuerwehr abgesetzt wird.

Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass insbesondere Assistance-Leistungen smarter Versicherungen interessant sind: Fast ein Drittel der Befragten (32 Prozent) sähe es positiv, wenn die Versicherung persönliche Notfallkontakte im Schadenfall alarmieren würde. 30 Prozent der Befragten sind für eine automatische Abwicklung der Schadenregulierung und 25 Prozent für eine automatische Verbindung zum Service-Center der Versicherung.

Problematisch ist jedoch das Thema Datensicherheit: Rund die Hälfte der Befragten (56 Prozent) hat Bedenken, von außen manipuliert werden zu können.

 

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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