Tom Wonneberger (links) und Stephan Busch sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner in Dresden. © Claudia Jacquemin
  • Von Stephan Busch, Claudia Roch und Tom Wonneberger
  • 14.02.2019 um 08:47
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lesedauer Lesedauer: ca. 02:60 Min

Wie denkt die Generation Y? Was brauchen Millennials? Und wie kann eine zeitgemäße Beratung aussehen? Das verraten Ihnen unsere neuen Kolumnisten Stephan Busch und Tom Wonneberger. Jede Woche liefern Sie Ihnen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der eigenen Beratungspraxis zu dieser spannenden Zielgruppe. In dieser ersten Kolumne geht es darum, wer die Generation Y überhaupt ist.

In unseren Interviews mit der Zielgruppe fragen wir ab, wobei wir als Finanzplaner helfen sollen. Folgende Antworten sind beispielhaft:

  • „Was brauche ich? Was brauche ich nicht?“
  • „Was ist wichtig, was ist unwichtig, was fehlt, was ist zu viel?“
  • „Mit dem Thema Geld und Risiken entspannter und bewusster umzugehen“
  • „Finanz-Situation zu strukturieren und greifbar zu machen“
  • „Bestehende Verträge kritisch prüfen“
  • „BU-Antrag überprüfen, weil die Gesundheitsfragen damals komisch behandelt wurden“
  • „Rentenversicherung bewerten und vielleicht auflösen“

Die Antworten bestätigen die Neigung zum Hinterfragen. Es geht ums Verstehen und Begreifen. Es geht nicht darum, eine günstige Haftpflicht zu bekommen.

Das Versicherungsjournal untersuchte 2015 die Durchdringungsquote von Versicherungen bei der Generation Y. Die Kfz- und die Privathaftpflichtversicherung stehen wenig überraschend ganz oben. Allerdings dürfte sich vor allem das Thema Kfz-Versicherung als Türöffner mittel- und langfristig deutlich abschwächen.

Einkommenssicherung ist noch unterrepräsentiert

Die Unfallversicherung (44 Prozent) und die Berufsunfähigkeitsversicherung (25 Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle. Gleichwohl weiß die Generation Y um die Wichtigkeit der Arbeitskraft- und Einkommenssicherung. Das ist eine große Chance für gut positionierte Versicherungsmakler.

Zahlreiche Untersuchungen widerlegen das Vorurteil, dass sich junge Menschen mit dem Thema Finanzen und Versicherung nicht auseinandersetzen möchten. Das Problem liegt vielmehr in der Unsicherheit und dem mangelnden Verständnis der angebotenen Produkte. Der Versicherungsmakler kann sich hier als „Übersetzer“ positionieren. Fast alle wollen nach wie vor einen menschlichen Berater. Aber eben einen, der einen klaren Nutzen und Mehrwert bietet. Wie Sie das erreichen, lesen Sie in den kommenden Wochen in unseren Kolumnen.

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Stephan Busch, Claudia Roch

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Stephan Busch, Claudia Roch und Tom Wonneberger sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner aus Dresden.

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