Nach Brexit Lloyd’s plant Versicherungsgesellschaft in Brüssel

Das Gebäude von Lloyd's in Londons Finanzdistrikt: Das Unternehmen plant, auch nach dem Brexit noch auf dem europäischen Markt aktiv zu bleiben.
Das Gebäude von Lloyd's in Londons Finanzdistrikt: Das Unternehmen plant, auch nach dem Brexit noch auf dem europäischen Markt aktiv zu bleiben. © Getty Images

Das britische Traditionsunternehmen Lloyd’s will 2019 eine europäische Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Brüssel eröffnen. Dadurch solle der europäische Markt auch nach dem Brexit weiterhin zugänglich bleiben, gab Lloyd’s am Donnerstag in London bekannt.

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Nachdem die britische Premierministerin Theresa May am Mittwoch den Antrag zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union unterzeichnet hat, fürchten viele Unternehmen im Königreich, den gewohnten Zugang zum europäischen Wirtschaftsraum zu verlieren – das Londoner Versicherungsunternehmen Lloyd’s hat sich entsprechend gewappnet und bereits Vorkehrungen getroffen: 2019 wolle man eine europäische Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Brüssel eröffnen, kündigte das Unternehmen in London an.

Dadurch sollen europäische Kunden und Partner auch in Zukunft Zugang zu allen Angeboten des Versicherers haben.

„Brüssel erfüllt die entscheidenden Kriterien für das Vorhandensein eines soliden regulatorischen Rahmens an einem mitteleuropäischen Standort, wodurch wir bei Lloyd’s unseren Kunden auch in Zukunft unser spezielles Underwriting-Knowhow anbieten können“, kommentiert Lloyd’s-Chefin Inga Beale die Maßnahme.

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