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Mehr Geld Erwerbsminderungsrenten steigen im Schnitt um 7,1 Prozent

Fassade der Deutschen Rentenversicherung in Nürnberg.
Fassade der Deutschen Rentenversicherung in Nürnberg. © dpa/picture alliance

Erwerbsminderungsrenten haben für Neuzugänge im Jahr 2015 im Schnitt um 7,1 Prozent zugelegt. Wer nicht mehr arbeiten kann, bekommt vom Staat nun 672 Euro im Monat, im Vorjahr waren es noch 628 Euro.

| , aktualisiert am 05.01.2017 16:57  Drucken
Das zeigen aktuelle Daten der Deutschen Rentenversicherung, die der Rheinischen Post vorliegen. Gegenüber der Zeitung sagte ein Sprecher der Behörde: „Neben der Rentenanpassung im letzten Jahr wirkt sich hier insbesondere die im Rahmen des Rentenpakets verabschiedete Reform der Erwerbsminderungsrenten aus, die zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist.“



Weiteres Ergebnis: Die Zahl der Erwerbsgeminderten ist leicht um 2,1 Prozent gestiegen. 174.300 Neuzugänge kamen im vergangenen Jahr hinzu. Der Grund: Zunehmend stärker besetzte Geburtsjahrgänge kommen nun in das Risikoalter für eine Erwerbsminderung. So lag das Durchschnittsalter für eine Erwerbsminderung im vergangenen Jahr bei 51,6 Jahren.
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