Mathias Pahl ist Leiter Unternehmensrisiken bei Willis Towers Watson. © Willis Towers Watson
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  • 18.12.2018 um 03:11
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Cyberangriffe und Datenverlust gehören für Führungskräfte zu den größten Risiken in diesem Jahr. Das geht aus einer Analyse von Willis Towers Watson hervor. Mehr als die Hälfte der dafür befragten Unternehmen gaben an, 2017 einen signifikanten Cyberangriff oder einen erheblichen Datenverlust erlitten zu haben.

Cybercrime und Datenschutz sind die derzeit drängendsten Probleme für Manager. „Das Risiko von Cyberangriffen und Datenverlust hat inzwischen regulatorische Untersuchungen als oberste Priorität der Vorstände abgelöst“, sagt Mathias Pahl, Leiter Unternehmensrisiken bei Willis Towers Watson.

Das Beratungsunternehmen befragte das höhere Management von Firmen nach den Risiken, die sie sehen. „Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen haben angegeben, im vergangenen Jahr einen signifikanten Cyberangriff oder einen erheblichen Datenverlust erlitten zu haben. Zum Vergleich: 2017 lag dieser Wert nur bei 30 Prozent“, so Pahl weiter.

Konkret bezeichnen 52 Prozent das Risiko von Datenverlust, Datenverletzung oder Risiken im Zusammenhang mit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als sehr oder äußerst besorgniserregend. Rund 50 Prozent gaben an, dass Cyberangriffe ihnen das gleiche Maß an Respekt einflößen. Regulatorische Risiken bleiben mit 43 Prozent unter den wichtigsten drei Bedenken der Manager.

Eine weitere zentrale Bedrohung sei das zunehmend professionelle Vorgehen von Klägeranwälten, die Ansprüche gegen Manager weltweit geltend machten. „Noch nie zuvor war es für Führungskräfte wichtiger, sich über den Umfang ihres persönlichen Haftpflichtschutzes im Klaren zu sein“, erklärt Pahl.

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