Ist für ein flexibles Renteneintrittsalter: CDU-Bundestagsabgeordneter Christoph Ploß. © picture alliance/Fabian Sommer/dpa
  • Von Juliana Demski
  • 06.01.2020 um 15:11
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Die Lebensarbeitszeit an die steigende Lebenserwartung zu koppeln – das fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß, um steigende Rentenbeiträge zu vermeiden. Der 34-Jährige spricht sich für ein flexibles Renteneintrittsalter aus und sieht zudem in der Rente ab 70 „langfristig kein Tabu“.

„Wenn wir steigende Rentenbeiträge vermeiden wollen, werden wir im Durchschnitt länger arbeiten müssen“, erklärte der CDU-Politiker Christoph Ploß in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Focus. Seine Idee: das Rentenalter an die wachsende Lebenserwartung koppeln.

Auch die Rente ab 70 dürfe daher „langfristig kein Tabu“ bleiben, „wenn wir unsere Sozialsysteme stabilisieren, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft bewahren und nachfolgenden Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen wollen“, so Ploß.

Gleichzeitig müssten grundlegende Reformen her, um das deutsche Rentensystem zukunftssicher zu machen. Der CDU-Mann spricht von stärkeren Fortbildungsmaßnahmen für digitale Berufe sowie auch der Verbesserung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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