Während ein Versicherungsnehmer für das Elektroauto von BMW, den i3, im Durchschnitt der fünf günstigsten Versicherungstarife nur 414 Euro zahlen muss, fallen für den Benziner BMW 116i 531 Euro jährlich an, meldet das Vergleichsportal Check24. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 01.04.2019 um 16:25
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In der Autoversicherung unterscheiden sich die Tarife zwischen einem Elektro-Auto und einem Auto mit Verbrennungsmotor voneinander. Vor allem bei den Marken BMW und VW sind diese Abweichungen sehr deutlich. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Analyse des Vergleichsportals Check24.

Für Autos mit einem Elektroantrieb zahlen die Besitzer laut eines Vergleichs von Check24 bis zu 22 Prozent weniger für ihre Versicherung als für vergleichbare Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor. Während beispielsweise der Stromer BMW i3 im Durchschnitt der fünf günstigsten Versicherungstarife 414 Euro jährlich kostet, müssen für den Benziner BMW 116i 531 Euro gezahlt werden.

Dabei nahmen die Tester unter anderem diese Tarif-Bedingungen an: Haftpflicht (Schadenfreiheitsklasse (SF) 10) und Vollkasko (SF 10) mit 300 Euro Selbstbeteiligung (SB) inklusive Teilkasko mit 150 Euro SB. Weitere Tarif-Details gibt es hier.

Ähnlich sieht es bei Renault aus. Das Elektroauto Zoe ist rund elf Prozent günstiger zu versichern als der Twingo. Bei der Marke Volkswagen zeigt sich dagegen ein anderes Bild: Der Benziner Golf VII ist mit 418 Euro günstiger als der e-Golf mit 468 Euro pro Jahr.

Daher gilt: „Kfz-Versicherungen für Elektroautos sind nicht grundsätzlich günstiger oder teurer als für vergleichbare Verbrenner“, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. Für die Abweichungen beim Kfz-Versicherungsbeitrag sei die Typklasse der betrachteten Modelle ausschlaggebend, die unter anderem die Schadenhäufigkeit berücksichtige. Der Vergleich verschiedener Kfz-Versicherungstarife lohne immer und für jedes Modell, unabhängig von der Antriebsart, so Stuber.

 

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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