Die Grafik zeigt: Auch im vergangenen Jahr schlugen Autoknacker wieder zu. © GDV
  • Von Juliana Demski
  • 09.11.2017 um 11:19
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Im vergangenen Jahr haben Kriminelle 18.000 kaskoversicherte Autos gestohlen, 106.000 Mal kam teures Innenzubehör wie Bordcomputer in die Hände der Langfinger. Das zeigen aktuelle Zahlen des Branchenverbands GDV. Täglich werden hierzulande also 340 Autos aufgeknackt.

Autoknacker haben im vergangenen Jahr einen Schaden von 520 Millionen Euro verursacht – in 18.000 kaskoversicherten Fällen durch Diebstahl des gesamten Fahrzeugs und in 106.000 Fällen durch das Klauen von Einzelteilen. Das geht aus der aktuellen Schadenstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Zwar sank die Zahl der Fälle um rund 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schadensumme aber blieb gleich. Der Grund: Autos und ihre technische Ausstattung sind offensichtlich teurer geworden. Ein gestohlener Pkw kostete die Kfz-Versicherer im Durchschnitt 16.400 Euro (+5 Prozent), für den Diebstahl elektronischer Bauteile zahlten die Versicherer im Schnitt über 4.100 Euro und damit fast 500 Euro mehr als im Vorjahr (+13 Prozent).

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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