Kfz-Versicherung Autofahrer im Osten kommen günstiger weg

Die A4 bei Görlitz (Sachsen): Im Osten zahlen Autofahrer durchschnittlich weniger für ihre Kfz-Versicherung.
Die A4 bei Görlitz (Sachsen): Im Osten zahlen Autofahrer durchschnittlich weniger für ihre Kfz-Versicherung. © dpa/picture alliance

Typklasse, Jahresfahrleistung, Wohnort – der Preis einer Kfz-Versicherung ist von mehreren Faktoren abhängig. Ein aktueller Vergleich zwischen den Bundesländern hat nun ergeben: Während eine Kfz-Haftpflichtpolice in Berlin und Hamburg am teuersten ist, zahlen Autofahrer im Osten Deutschlands im Durchschnitt rund 6 Prozent weniger als Westdeutsche.

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Autofahrer im Osten Deutschlands zahlen für ihre Kfz-Haftpflichtversicherung durchschnittlich 6 Prozent weniger als im Westen. Zwischen einzelnen Bundesländern liegen die Unterschiede sogar bei bis zu 35 Prozent, wie Zahlen des Vergleichsportals Check24 zeigen.

Und das obwohl die durchschnittlichen Beiträge für Versicherungswechsler im Osten kürzlich gestiegen sind:  Im Oktober 2017 ging es für Thüringer um 1,4 Prozent nach oben. In Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sind die Beiträge indes minimal gesunken.

Berliner und Hamburger müssen laut Check24 am meisten für ihre Autoversicherung hinblättern. Vergleichsweise günstig ist es in den nord- und ostdeutschen Flächenländern. In Mecklenburg-Vorpommern kostet die Kfz-Haftpflichtversicherung am wenigsten.

Der Grund: In Städten kommt es aufgrund der Verkehrsdichte zu mehr Unfällen als in dünner besiedelten Regionen, die vor allem im Osten Deutschlands anzutreffen sind.

Teure Großstädte, günstiger Osten: Während der durchschnittliche Kfz-Haftpflichtbeitrag in Hamburg und Berlin deutlich über 300 Euro im Jahr liegt, werden im dünnbesiedelten Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt nur 234 Euro fällig.

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