Forschungsbericht Rückenprobleme sind der häufigste Grund für Krankschreibungen

Eine Rentnerin mit Betreuerin im Altersheim: Pflegeberufe gehen mit einem erhöhten Risiko für Rückenpobleme einher.
Eine Rentnerin mit Betreuerin im Altersheim: Pflegeberufe gehen mit einem erhöhten Risiko für Rückenpobleme einher. © dpa/picture alliance

Jeder vierte Arbeitsunfähigkeitsvertrag ist auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zurückzuführen. Damit ist „Rücken“ der häufigste Grund für Krankschreibungen, wie ein aktueller Forschungsbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt.

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Rückenschmerzen und Co. kennt wohl jeder. Tatsächlich sind Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates unter anderem die häufigsten Gründe für Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeit in Deutschland.

Das geht aus dem Forschungsbericht „Berufskrankheiten durch mechanische Einwirkungen“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hervor, welcher dem Ärzteblatt vorliegt.

Einige Beschwerden in diesem Bereich sind daher auch als Berufskrankheiten anerkannt. Besonders Frauen in Pflegeberufen haben hier ein hohes Risiko. Unter Männern sind es eher Bergleute und Bauarbeiter.

„Unter Frauen weist die Berufsgruppe der Krankenpfleger mit 16 Fällen pro 100.000 Versicherten ein Risiko auf, das einer Überschreitung der Toleranzschwelle gleichkommt“, heißt es im Bericht.

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