Die Grafik zeigt die verschiedenen Ausfinanzierungsgrade bei den Dax-Unternehmen. © Willis Towers Watson
  • Von Redaktion
  • 23.03.2016 um 08:54
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 01:35 Min

Niedrige Zinsen und steigende Lebenserwartung machen den Unternehmen in Deutschland zu schaffen. Immer mehr Geld müssen sie für künftige Betriebsrentner zurücklegen. 2015 aber konnten die Dax-Konzerne aufatmen, ihre Pensionsverpflichtungen sind um 2,4 Prozent auf 364 Milliarden Euro gesunken.

„Seit jeher investieren ausländische Pensionsfonds ihr Pensionsvermögen ungleich stärker in den Aktienmarkt als deutsche Unternehmen. Zugleich besteht im Ausland eine Pflicht zur Ausfinanzierung, wodurch dort traditionell höhere Ausfinanzierungsgrade erzielt werden“, erklärt Alfred Gohdes, Chefaktuar bAV bei Willis Towers Watson, die wesentlichen Unterschiede.

bAV bleibt wichtige und gefragte Nebenleistung

Durch Dotierungen in Höhe von 9,9 Milliarden Euro (2014: 10,6 Milliarden Euro) haben die Dax-Unternehmen auch 2015 ihre Verantwortung für die Alterssicherung dokumentiert. Gleichzeitig sind aber die erwarteten Kosten für einen Euro Rente seit 2008 in der privaten und betrieblichen Altersversorgung dramatisch gestiegen, erklärt Gohdes am Rechenbeispiel für eine 35-jährige Person: „Vor zehn Jahren beliefen sich die erwarteten Kosten für eine kaufkraftgesicherte jährliche Altersrente von 1.000 Euro ab Rentenbeginn noch auf etwa 300 Euro pro Jahr. Heute muss ein 35-Jähriger dafür schon mehr als das Dreifache aufwenden.“

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!