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Drei Vorschläge So will der GDV die Riester-Rente reformieren

Jörg von Fürstenwerth ist Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Jörg von Fürstenwerth ist Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). © GDV

Die Riester-Rente sei ein Erfolgsprodukt, schreibt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg von Fürstenwerth in einer aktuellen Kolumne. Trotzdem müsse man an drei Stellen nachjustieren, um das Produkt einfacher und kostengünstiger zu machen. Hier geht es zu den Vorschlägen des Verbands.

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Aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Lebensversicherung hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gerade vorgelegt (wir berichteten). Man freue sich über das ungebrochene Vertrauen in die Lebensversicherung, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg von Fürstenwerth, und schiebt hinterher: „Damit das in Zukunft auch so bleibt, ist ein zentrales Thema die Reform der Riester-Rente.“

Drei Punkte hat sich der Verband ausgedacht, um Riester zu verbessern und für den Wettbewerb mit möglichen politischen Standardprodukten zu rüsten.

  1. Verschlankung der Förderung

Alle Steuerpflichtigen sollten in die Förderung einbezogen werden, schlägt der GDV vor. Die Zulagenstelle sollte – um Rückforderungen der Zulagen zu vermeiden – auch erst prüfen, ob die Voraussetzungen für die Förderung vorliegen, bevor sie Zulagen auszahlt. „Denkbar ist auch, ein deutlich einfacheres, neues Zulagensystem einzuführen, zum Beispiel mit einer Zulage in Höhe von x-Prozent des Eigenbeitrags“, schreibt von Fürstenwerth in seiner Kolumne weiter.

  1. Förderung an die Einkommensentwicklung anpassen

Der Verband fordert die Erhöhung der Riester-Grundzulage auf 200 Euro und der Förderhöchstgrenze auf 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

  1. Die bestehende Vorsorgelandschaft um einfache Standardprodukte ergänzen

„Auf die wichtigsten Produkteigenschaften reduzierte und optimierte Riester-Produkte könnten zu geringeren Kosten angeboten werden“, so von Fürstenwerth. Ein weiterer Hebel für sinkende Kosten sei die Vereinfachung der Zertifizierung und Klassifizierung der Produkte. Außerdem dürfe der Wohn-Riester wegen des hohen Aufwands für die Anbieter für eine sehr überschaubare Interessentenzahl nicht mehr verpflichtend sein, findet der Verbands-Hauptgeschäftsführer. „Standardprodukte sollten sich auf ihre Kernaufgabe – die lebenslange finanzielle Versorgung im Alter – konzentrieren.“

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