Berufsunfähigkeitsversicherung› zur Themenübersicht

Burn-Out als BU-Auslöser Wie eine Anti-Stress-Verordnung helfen kann

Die E-Mails noch eben schnell im Bett checken: Die ständige Erreichbarkeit im Arbeitsalltag kann zu Stress bei Arbeitnehmern führen.
Die E-Mails noch eben schnell im Bett checken: Die ständige Erreichbarkeit im Arbeitsalltag kann zu Stress bei Arbeitnehmern führen. © Panthermedia

Jeder vierte Arbeitnehmer muss laut einer Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung seine berufliche Tätigkeit bereits vor der Rente aufgeben, weil er berufsunfähig wird. Wer nicht ausreichend für diesen Fall vorgesorgt hat, dem droht aufgrund des plötzlichen Einkommensverlusts ein erheblicher Einbruch im Lebensstandard.

|  Drucken

Immer öfter sind schwere Belastungsstörungen, Ermüdung sowie Probleme bei der Lebensbewältigung die Gründe, weshalb sich Krankschreibungen unter dem Sammelbegriff Burn-Out häufen.

Derzeit befinden sich laut dem Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) rund 260.000 Berufsunfähigkeitsrenten mit einem Volumen von 2 Milliarden Euro in der Auszahlung. Allein 2017 wurden mehr als 45.000 neue BU-Leistungsfälle anerkannt. Eine aktuelle Auswertung der Experten von M&M zeigt, dass die häufigste BU-Ursache Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen sind. Fast jeder dritte Fall lässt sich mittlerweile darauf zurückführen. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates sind die zweithäufigste, Krebs und ähnliche Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für Berufsunfähigkeit (siehe Grafik M&M).

Vor zehn Jahren lag der Anteil psychischer Erkrankungen als BU-Auslöser lediglich bei rund 20 Prozent der Fälle. Die Zunahme mag einerseits daran liegen, dass psychische Erkrankungen mittlerweile besser anerkannt werden. Andererseits sind auch die Belastungen durch den Leistungsdruck in der Arbeitswelt gestiegen. So ist Stress am Arbeitsplatz inzwischen Grund Nummer eins für Frühberentungen. Laut Bundesgesundheitsministerium ist die Zahl stressbedingter Fehltage zwischen 2012 und 2016 von knapp 20 Millionen pro Jahr auf mehr als 30 Millionen gestiegen.

Daher gibt es Stimmen, die einen gesetzlichen Eingriff fordern – eine Anti-Stress-Verordnung. Die Idee der Bundestagsfraktion „Die Linke“: eine solche Verordnung soll die Beschäftigten wirksam vor zu hoher Arbeitsbelastung und ausufernden Arbeitszeiten schützen. Inhaltlich würde eine Anti-Stress-Verordnung die Gestaltung der Arbeitsaufgabe, die Arbeitsorganisation, soziale Einflussfaktoren, die Bedingungen des Arbeitsplatzes, dessen Umgebung sowie die Arbeitszeit berücksichtigen. Dazu gehört auch ein wirksamer Schutz der Beschäftigten vor ständiger Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit und mehr Einfluss der Beschäftigten auf das zu leistende Arbeitsvolumen.

Noch sind hier jedoch keine konkreten Anti-Stress-Vorschriften für Arbeitgeber verabschiedet worden. Laut Koalitionsvertrag wollen CDU, CSU und SPD den Arbeitsschutz in erste Linie auf die Herausforderungen der Digitalisierung überprüfen. Immerhin sollen Studien der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hinsichtlich psychischer Erkrankungen ausgewertet werden. Was daraus wird, bleibt abzuwarten.

 

Kurze Bearbeitungszeit bei BU-Beantragung
Werbung

Dank kurzer Bearbeitungszeit und schneller Policierung haben Sie mehr Zeit für das Wesentliche! Eine zeitnahe, qualifizierte Rückmeldung der Allianz erhalten Sie durch den Fast-Track-Postkorb - für alle Biometrieneuanträge im Privat-, Firmenbreiteneinzel- sowie U-Kassen-Geschäft.

Darüber hinaus garantiert Ihnen die Allianz bis spätestens am Folgetag eine verbindliche Information zu schriftlichen Risikovoranfragen. Hier erfahren Sie mehr.

Geringes Verteuerungsrisiko für die BU
Werbung

Durch eine solide Kalkulation und eine nachhaltige Überschussbeteiligung erreicht die Allianz einen langfristig stabilen Zahlbeitrag. Das Verteuerungsrisiko liegt mit 23 Prozent deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 50 Prozent.

Informieren Sie sich hier - damit Sie auch weiterhin eine reibungslose Kundenbeziehung führen können.

Zufriedenheitsschutz für Ihre Kunden
Werbung

Die Allianz bietet einen echten Zufriedenheitsschutz für Ihre Kunden. Die Assekurata zeichnete den Versicherer in den Bereichen Transparenz, Kundenorientierung und Kompetenz als fairen Partner aus:

transparent: in der regelmäßigen Information über Ablauf und Stand der Leistungsprüfung.

kundenorientiert: über eine aktive Unterstützung bei der Beantragung von berechtigten Ansprüchen.

kompetent: in der sorgfältigen Leistungsprüfung mit einem qualitätsgesicherten und nachvollziehbaren Ergebnis.

Informieren Sie sich hier über den die Allianz als fairen Versicherungspartner.

Assekurata-Video zur Leistungsregulierung
Werbung

Die Assekurata Ratingagentur hat die Allianz Lebensversicherug als fairen Partner in der BU Leistungsregulierung bewertet. Doch was steht hinter den Schlagworten transparent, kundenorientiert und kompetent? Herr Kruse, der Geschäftsführer der Assekurata, erklärt im Interview die Leistungskriterien.

Studie: Finanzkraft für die BU-Versicherung
Werbung

Gelingt es einem Anbieter nachhaltig stabile Beiträge und eine verlässliche und faire Leistungspolitik zu gewährleisten? Spätestens seit der Querverrechnungsmöglichkeit durch das LVRG ist die Finanzkraft eines BU-Anbieters in einem neuen Licht zu betrachten. Die Studie der Assekurata geht auf die Hintergründe und genauen Kriterien ein - die Details finden Sie hier.