11
Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Bezüge im Ruhestand Versicherer stehen Renteninformationsportal offen gegenüber

Die meisten deutschen Versicherer würden sich an einem digitalen und säulenübergreifenden Renteninformationsportal beteiligen.
Die meisten deutschen Versicherer würden sich an einem digitalen und säulenübergreifenden Renteninformationsportal beteiligen. © MLP

Jeder Bürger soll sich künftig schnell und einfach einen Überblick über seine finanzielle Situation im Ruhestand verschaffen können. Das sieht der Koalitionsvertrag der Bundesregierung mit der Einführung einer säulenübergreifenden Renteninformation vor. Die Versicherer würden diese Idee unterstützen und mit dem Bund zusammenarbeiten, so der Tenor einer Umfrage.

|  Drucken

Die meisten deutschen Versicherer würden sich an einem digitalen und säulenübergreifenden Renteninformationsportal beteiligen. 90 Prozent der 19 befragten Versicherer sind hier positiv gestimmt. So das Ergebnis einer Umfrage des Finanzdienstleisters MLP. Damit würde die Versicherungsbranche die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD unter Punkt VII Absatz 1 festgelegte säulenübergreifende Renteninformation unterstützen.

Dieses „Renten-Kompass-Portal“ soll jedem Bürger einen einfachen und einheitlichen Überblick zu allen voraussichtlichen Bezügen aus gesetzlicher und privater Vorsorge für den Ruhestand liefern. Daraus sollen sie möglichen Handlungsbedarf erkennen, heißt es im Koalitionsvertrag.

Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, kann sich die Mehrheit der Versicherer (84 Prozent) eine Zusammenarbeit mit dem Staat vorstellen, etwa wie in Schweden als öffentlich-private Partnerschaft. Dadurch wäre es leichter, die Daten der gesetzlichen Rentenversicherung in das Informationsportal einzubinden.

Dabei wird der Unabhängigkeit und der Kontrolle der Daten jedoch eine besondere Bedeutung beigemessen. 90 Prozent der befragten Unternehmen halten das für wichtig. Ebenso wie die aussagekräftige Vergleichbarkeit von Geldanlage- und Versicherungslösungen im Rentenportal, wenn auch reine Geldanlagen wie Fonds abgebildet werden (89 Prozent).

Bereits im Jahr 2016 hatte MLP die Gesellschaften befragt. Da fiel die Zustimmung der Assekuranzen insgesamt mit 94 Prozent etwas höher aus.

Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
Werbung


Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

Am Montag, 25. Februar, um 14 Uhr.

Jetzt anmelden!

Warum Multi-Asset-Fonds so beliebt sind
Werbung

Die Multi-Asset-Konzepte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Woran liegt das? Welche Vorteile bieten sie Anlegern? Und welche Rolle spielen bei den Multi-Asset-Fonds Themen wie Technologie, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fondsuniversum?

Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.