Frank Nobis ist Gründer und Geschäftsführer von be+ © be+
  • Von Oliver Lepold
  • 08.10.2020 um 17:19
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 03:00 Min

Das Insurtech be+ setzt darauf, die Vorteile für Arbeitnehmer in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) erlebbar zu machen. Maklern winken bessere Abschluss- und Konvertierungsquoten. Pfefferminzia befragte dazu Frank Nobis, Gründer und Geschäftsführer von be+.

Wie können die Kosten gesenkt werden?

Die Kostenvorteile durch den geringeren Vertriebs- und Betreuungsaufwand des Vermittlers sollten an den Arbeitnehmer weitergereicht werden. Dadurch entsteht eine Win-win-win Situation: der Arbeitnehmer hat günstigere Abschlusskosten, der Arbeitgeber ein kostensparendes Angebot für seine Arbeitnehmer und der Vermittler profitiert durch Zeitersparnis und höhere Konvertierungsquoten. Wie hoch diese Kostenvorteile dann konkret ausfallen, entscheidet der Vermittler.

Welche Voraussetzungen benötigen Ihre Kunden, um Ihre Lösung zu verwenden?

be+ ist eine cloudbasierte Plattform. Die Installation einer Software ist daher nicht erforderlich. Für die Nutzung wird lediglich ein Browser mit Internet-Zugang benötigt. Falls Versicherer ihren bAV-Kunden be+ zur Verfügung stellen wollen, ist eine digitale Anbindung des bAV-Bestandes über eine Schnittstelle sinnvoll.

Quelle: be+
Wie beurteilen Sie generell das Marktpotenzial von bAV und bKV?

Das Potenzial einer flächendeckenden bAV und bKV ist für alle enorm. Die Gründe für die bislang eher mangelhafte Durchdringung zum Beispiel der bAV sind dabei vielfältig. Ein besonders schwerwiegendes Problem ist, dass die Arbeitnehmer nicht verstehen, wie sich die Betriebsrente auf ihre persönliche Versorgung im Alter auswirkt. Sprich: Die Menschen haben einen Bedarf, die Angebote sind aber kaum verständlich und die Ansprache der Zielgruppe ist oft nicht zeitgemäß. Genau da setzt be+ an: wir ermächtigen die Menschen dazu, die für sie passenden Vorsorgelösungen für ihr Alter in Anspruch zu nehmen. Wir kommunizieren dabei mit der Zielgruppe so, dass sie in der Lage ist, die vorhandenen Angebote einfach zu verstehen und entkrampfen gleichzeitig das Thema „Altersvorsorge“. Wenn der wahre Mehrwert dieses Benefits von immer mehr Mitarbeitern eines Unternehmens verstanden wird und die Inanspruchnahme so kinderleicht ist, schafft das jede Menge Begeisterung für den Arbeitgeber.

Weitere Informationen gibt es unter https://beplus.de/

autorAutor
Oliver

Oliver Lepold

Oliver Lepold ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und freier Journalist für Themen rund um Finanzberatung und Vermögensverwaltung. Er schreibt regelmäßig für Das Investment, Pfefferminzia und private banking magazin.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!