Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Aufgabe für die neue Bundesregierung Bofinger fordert Überarbeitung der privaten Altersvorsorge

Peter Bofinger: Das Mitglied des Sachverständigenrats fordert eine Überarbeitung der privaten Altersvorsorge.
Peter Bofinger: Das Mitglied des Sachverständigenrats fordert eine Überarbeitung der privaten Altersvorsorge. © dpa/picture alliance

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger erwartet von der nächsten Regierung, dass sie das Thema private Altersvorsorge auf die Agenda hebt. Der Ansatz, die Vorsorge über den Arbeitgeber zu fördern, sei überholt, so Bofinger gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

|  Drucken

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger erwartet von der nächsten Bundesregierung, dass sie sich des Themas private Altersvorsorge annimmt. Konkret schlägt er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ein Altersvorsorge-Konto für alle vor.

Das könnten die Sparer dann mit Aktien und Anleihen füllen und der Staat könnte – analog zur Betriebsrente – eine bestimmte Summe fördern. Generell schlägt Bofinger vor, dass der Bürger entscheidet, wie er vorsorgen will und der Staat fördert das dann.

Bei einem Hausbau könnte der Staat beispielsweise 4.000 Euro des jährlichen Tilgungsbetrags fördern.

Vorsorgen mal anders
Werbung

Wer spart, denkt oftmals an Tagesgeldkonten, Aktieninvestments oder gar Sparschweine. Doch man kann auch anders vorsorgen: indem man die eigene Person zur Marke macht. Das kann natürlich nicht jeder.

Lesen Sie hier wie Christiano Ronaldo es seit dem Kindheitsalter perfektioniert hat, in sich selbst zu investieren - und damit die beste Vorsorge für die eigene Zukunft zu treffen.

Offizielle Stellungnahme zu den Brexit-Plänen
Lohnlücke zwischen Frauen- und Männerfußball: Topgehälter versus Hungerlohn
Strategische Partnerschaft mit Phoenix
Der GARS – Rückblick und Ausblick