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Altersvorsorge ja, aber nicht jetzt Millennials vertrauen gesetzlicher Rente nicht

Rund 39 Prozent der 18- bis 29-jährigen Deutschen beantworten die Frage nach den Erwartungen für die Finanzierung ihres Lebensabends damit, dass sie sich Sorgen machen.
Rund 39 Prozent der 18- bis 29-jährigen Deutschen beantworten die Frage nach den Erwartungen für die Finanzierung ihres Lebensabends damit, dass sie sich Sorgen machen. © Nürnberger Versicherung

In der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren herrscht wenig Vertrauen in die gesetzliche Rente. Mehr als jeder Dritte macht sich Sorgen, ob die Rente später reicht. Aber auch in die privaten Produkte wird aufgrund der geringeren Rendite nicht so häufig investiert, wie in Wertpapiere oder Immobilien.

| , aktualisiert am 02.08.2018 15:07  Drucken

Rund 39 Prozent der Generation zwischen 18 und 29 Jahren macht sich Sorgen darüber, dass die staatliche Rente nicht ausreicht, um ihren Lebensabend zu finanzieren. Gleichzeitig verfolgen etwa 31 Prozent aktuell andere Prioritäten und wollen zum jetzigen Zeitpunkt nicht in die Absicherung ihres Ruhestands investieren. Den Millennials ist bewusst, dass sie bei der Altersvorsorge aktiv werden sollten. Allerdings verschieben sie das Thema lieber in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Nürnberger Versicherung und des F.A.Z-Instituts.

Grundsätzlich vertrauen die Millennials zwar auf klassische Altersvorsorgeprodukte, wie beispielsweise Lebensversicherung oder Betriebsrente, sehen dort aber nicht genug Ertrag. Darum investieren 27 Prozent in diesem Niedrigzinsumfeld bevorzugt in renditestärkere Geldanlagen wie Wertpapiere oder Immobilien.

Etwas mehr als jeder Fünfte (21,9 Prozent) nimmt an, dass er sich über das Einkommen auch im Alter selbst finanzieren kann und investiert daher gar nicht für später.

Altersvorsorge wird aus verschiedenen Gründen verschoben

Überhaupt meinen 26 Prozent der Befragten, dass der Generationenvertrag in seiner jetzigen Form nicht mehr funktioniert. 21 Prozent glauben, diejenigen ohne Vorsorge erhalten letztlich genauso viel Leistung wie sie selbst.

19 Prozent vertrauen darauf, dass bis zu ihrem Ruhestand neue Rentenkonzepte gefunden würden, die sie im Alter finanziell absichern. 16,5 Prozent hingegen denken noch gar nicht an ihre Altersvorsorge, während 16,7 Prozent sich für zu jung halten, um sich mit diesem Thema zu befassen.

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