In Deutschland wurden im Jahr 2015 dem Statistischen Bundesamt zufolge so viele Kinder geboren, wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Sichern sich die jungen Eltern dann aber entsprechend ab und legen sich etwa eine Risikolebensversicherung zu? Offensichtlich nicht. Die Zahl der Neuabschlüsse ist laut GDV-Statistik gesunken.

„Offensichtlich nimmt der Familienwunsch in Deutschland wieder zu, eine schöne Entwicklung“, sagt Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und selbst Familienvater. „Allerdings sollte infolgedessen auch der Bedarf an einer Hinterbliebenenabsicherung steigen, denn verstirbt ein Hauptverdiener, ist die Versorgung der Familie gefährdet“, so Nobis weiter.

Auswahl an guten Risikolebensversicherungen zumindest, gibt es Zuhauf. Das zeigt ein neues Rating des IVFP. In seiner Analyse hat das Institut die 72 Tarife in die Kategorien „Basis“ und „Premium“ eingestuft. Die Kategorie „Basis“ sichert dabei nur das reine Todesfallrisiko ab. „Premium-Tarife“ bieten zusätzlich Optionen, wie eine Leistung bei schwerer Krankheit (Dread Disease) oder eine nachträgliche Erhöhung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Die Modellkunden teilten die Tester in Angestellter oder Handwerker sowie in Nichtraucher oder Raucher auf. Die vorgegebene Versicherungssumme betrug 150.000 Euro für 30- und 40-Jährige. Die Gesamtnote ergibt sich aus den vier Teilbereichsnoten Unternehmensqualität, Preis-Leistung, Flexibilität sowie Transparenz und Service.

Und wer schneidet am besten ab? Hier kommt ein Kurzüberblick der ersten Plätze je Kategorie. Die kompletten Tabellen erhalten Sie hier.

Top-Tarife der Kategorie Basis für einen nichtrauchenden Angestellten

  • Deutsche Lebensversicherung: Risikolebensversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Dialog: Risk-Vario, Gesamtnote 1,3
  • Stuttgarter: Risikoversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Hanse-Merkur, Risiko Care, Gesamtnote 1,3