Christian Buschkotte ist Managing Director bei andsafe. © andsafe
  • Von Achim Nixdorf
  • 27.04.2021 um 15:09
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Der digitale Versicherer andsafe stand bisher für Gewerbeschutz. Jetzt hat er sein Produktportfolio um eine Fahrradversicherung erweitert. Über die Hintergründe sprachen wir mit Christian Buschkotte, Managing Director bei andsafe.

Pfefferminzia: andsafe war bisher als digitaler Gewerbeversicherer bekannt? Warum jetzt eine private Fahrradversicherung?

Christian Buschkotte: Mit dem Einstieg über das Gewerbekundensegment war es in kurzer Zeit möglich, dass sich andsafe in komplexeren und differenzierteren Sparten einen guten Vorsprung erarbeitet und wichtige Entwicklungsschritte in der Analyse- und Anpassungsfähigkeit sowie dem Positionierungsmanagement auf den relevanten Vergleichsplattformen macht. Das aufgebaute Know-how kommt uns natürlich bei weniger ausdifferenzierten Produkten in den reiferen Privatkundenmärkten sehr zugute.

Und warum fiel dann die Entscheidung auf eine Fahrradversicherung?

Wann wir als andsafe ein Privatkundenprodukt launchen, war zu jeder Zeit offen. Als wir jedoch Ende letzten Jahres die Situation um Covid noch einmal analysiert und auf die Gewinner und Verlierer geschaut haben, war die Idee einer Fahrradversicherung schnell geboren. 16,9 Prozent Wachstum, 5,04 Millionen verkaufte Fahrräder, der E-Bike-Absatz stieg in 2020 um 43,4 Prozent. Räder, die immer teurer werden und Vorräte, die bereits im Spätsommer erschöpft sind. Darüber hinaus sinken die polizeilich erfassten Fahrraddiebstähle auf ein Allzeittief.

Somit war auch ein ambitionierter Zeitplan geboren, um zum Start der Fahrradsaison Ende März ein fertiges Produkt an den Markt zu bringen, das auch unserem bisherigen Anspruch an Preis und Leistung gerecht wird.

Wie immer galt es alle Kanäle möglichst zeitgleich zu bedienen. Das heißt im Rahmen von White-Label-Produkten die Provinzial und die Sparkassen. Darüber hinaus die Versicherungsmakler und Pools, aber auch die relevanten Endkundenplattformen wie zum Beispiel Check24. Na ja, und irgendwie war es auch eine Verpflichtung für einen digitalen Versicherer aus Münster. Nach Utrecht verfügen wir ja über den zweithöchsten Bicycle-Cities-Index.

Was sind Besonderheiten Ihrer neuen Police im Vergleich zu ähnlichen Produkten am Markt?

Dank eines modularen Aufbaus können Kunden bei uns aus drei unterschiedlichen Leistungspaketen wählen und so ihren Tarif zusammenstellen – von Fahrraddiebstahlversicherung bis zur Fahrrad-Vollkasko. Das bietet maximale Flexibilität. Der Versicherungsschutz besteht weltweit. Darüber hinaus versichern wir auch Dirt– und Downhill-Bikes sowie gebrauchte Räder.

Leider gibt es noch kein wirkliches Produkt-Rating für die Vermittler. Das Vergleichsportal Check24 hat uns mit der Tarifnote 1,0 (exzellent) geratet. Es erfolgt noch die Aufnahme und Bewertung der andsafe Fahrradversicherung durch Stiftung Warentest.

Sind für die nächste Zeit noch weitere Produkteinführungen geplant?

Ja, wir gehen davon aus, dass wir 2021 mindestens drei neue Produkte ausliefern und die bestehenden Produkte in den üblichen Zyklen aktualisieren können. Zur Priorisierung nutzen wir den Austausch mit unseren Vermittlern und beobachten natürlich weiterhin die aktuell besonderen Rahmenbedingungen, um auch hierauf schnell reagieren zu können. Insofern wird es wieder ein sehr bewegtes Jahr.

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Achim Nixdorf

Achim Nixdorf ist seit April 2019 Content- und Projekt-Manager bei Pfefferminzia. Davor arbeitete er als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteur mit dem Fokus auf Verbraucher- und Ratgeberthemen.

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