Ein älterer Mann betritt eine Dürener Apotheke. © picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
  • Von Redaktion
  • 01.09.2021 um 12:23
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Ein Versicherungsvermittler muss zeigen, dass er die Sorgen und Nöte seiner Kundschaft versteht. Das geht auch über Tipps und Hinweise auf „Problemlöser“, weiß Heilberufe-Experte Oliver Pipa. Was er darunter versteht und welche Website er speziell für Apothekerinnen und Apotheker empfiehlt, erklärt er in seinem Gastbeitrag.

Wer sich als Versicherungsvermittler für Apotheken etablieren möchte, muss beweisen, dass er etwas vom Geschäft versteht. Damit sind nicht die Versicherungslösungen gemeint. Expertise in diesem Bereich wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Vielmehr müssen Berater, die in der Gesundheitsbranche beratend tätig werden wollen zeigen, dass sie von eben dieser Gesundheitsbranche etwas verstehen. Oder würden Sie einem „Versicherungsfritzen“ vertrauen, der Ihnen eine Gewerbeversicherung verkaufen will, aber offensichtlich überhaupt keine Ahnung von Ihrer Branche hat?

„Stallgeruch“, also zumindest Grundkenntnisse in der Apothekenbranche, beweisen Berater nicht nur mit bedarfsgerechten Versicherungen, sondern auch durch die Verwendung typischer Apothekentermini (Offizin, Rx oder Defektur), Wissen über aktuelle Themen und „Aufreger“ der Branche sowie interessante Hinweise und Tipps, die nicht den Versicherungsbereich betreffen.

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Ein solcher Hinweis kann beispielsweise der auf das „Institut für digitale Arzneimittel-Services Dr. Hermann Vogel e.K.“ sein. Gemeinsam mit dem auf Apothekenrecht spezialisierten Rechtsanwalt Florian Schmidt-Wudy betreibt das Institut die Online-Plattform „Apo-Doku“ für Apothekenservices. Ohne Kosten sind beispielsweise Hilfestellungen bei Corona-Maßnahmen und deren Dokumentation und die Vorbereitung auf eine Revision.

Dieser nagende Zweifel: „Halte ich alle Vorschriften ein?“

Für Apotheker und Apothekerinnen sind solche Revisionen durch Aufsichtsinstanzen – üblicherweise Pharmazierat oder Amtsapotheker – nicht sonderlich angenehm. Denn die große Mehrheit aller Apothekeninhaber verspürt angesichts einer fast unüberschaubaren Masse an Vorschriften vor solchen Überprüfungen eine gewisse Unsicherheit „Halte ich wirklich alle Vorschriften ein? Oder habe ich etwas vergessen?“ So lauten die Fragen, die sich Apotheker und Apothekerinnen vor dem Besuch eines Pharmazierats stellen. Denn bei aufgedeckten Mängeln drohen Nacharbeiten, Zusatzgebühren, Imageverlust und Kundenabwanderung.

Mehr Sicherheit verspricht hier das kostenfreie Angebot „Apo-Revision“. Als Unterstützung zur digitalen Selbstinspektion und als Vorbereitung für eine Revision stellt die von Pharmazieräten empfohlene Online-Plattform unter anderem Vorschläge für notwendige Unterlagen und Checklisten bereit: Das Angebot reicht von der Erfassung aller wichtigen Angaben der Apotheke und Vorschlägen zu den geforderten Betriebsanweisungen über Checklisten der Revisionsunterlagen, einer digitalen Geräteliste bis hin zu Checklisten mit den wichtigsten Fragen rund um das Thema Apothekenrevision sowie einen Eigenrevisionsbericht mit allen durchgeführten Maßnahmen.

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