Warnung vor Panikmache CDU-Politiker Spahn will „Rente nicht schlechter reden, als sie ist“

Jens Spahn, CDU
Jens Spahn, CDU © Chaperon

Das Thema Rente kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen – und so mancher Politiker ist mittlerweile davon genervt. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat jetzt vor „Panikmache“ in der Rentendebatte gewarnt – und teilt damit einen Seitenhieb an SPD-Chef Sigmar Gabriel aus.

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Das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn mahnt im Umgang mit dem Thema Rente zu mehr Gelassenheit. „Selbst bei einem sinkenden Rentenniveau steigen die Renten auch in Zukunft - nur nicht so stark“, erklärte Spahn in Berlin. Für „Panikmache“ gebe es keinen Grund. Man solle die Rente „nicht ständig mit Schreckensmeldungen schlechter reden, als sie ist“, findet der CDU-Politiker.



Mit seinen Äußerungen richtet sich Spahn vor allem an SPD-Chef Sigmar Gabriel, der sich für ein besseres Rentenniveau einsetzt. So rief Gabriel erst kürzlich zu einem verstärktem Eintreten gegen Altersarmut auf.

Spahn, der selber Finanzstaatssekretär ist, sprach sich für die Bildung einer Rentenkommission nach dem Vorbild der früheren Rürup-Kommission und der Herzog-Kommission aus. Diese solle auch wissenschaftlich prüfen, „wie die Entwicklung sein wird und welche Optionen es gibt“, berichtet das Portal Finanz Nachrichten auf Basis einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur.

Am Donnerstag gehen die Verhandlungen der Koalition über gemeinsame Schritte in der Rentenpolitik weiter.
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