Studie des DIW

Altersarmut ist weiblich

Berufspausen oder Teilzeitjahre sorgen dafür, dass heute mehr als zwei Drittel der Empfänger von Grundsicherungsleistungen Frauen sind. Das zeigt eine aktuelle Studie.
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© Getty Images
Altersarmut ist in Deutschland vor allem ein Frauenproblem.

Frauen beziehen heute maximal 40 Prozent der Altersrente, die der Ehemann bekommt. Tatsächlich lassen sich viele Paare schon vor der Rente scheiden. Deshalb sollten sich Frauen nicht auf die Rente des Ehemannes zu verlassen. Je früher eine eigene Vorsorge beginnt, desto nachhaltiger ist sie. Das empfiehlt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf Basis einer gemeinsamen Studie mit der Sparkassen Versicherung.

Einen weiteren Grund für die frühe Eigenvorsorge sieht das DIW im zunehmenden Lebensalter von Frauen. Diese werden im Schnitt 75 Jahre alt. Damit werden sie im Vergleich zu ihren männlichen Altersgenossen fünf Jahre älter – Tendenz steigend.

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