Unterschiede in den Kfz-Haftpflichtbeiträgen Versichert fahren ist in München am teuersten

In München kommt es häufig zu Stau und heftigem Stadtverkehr - dieses Risiko macht Bayerns Hauptstadt wohl auch zu einer der teuersten Gegenden für die Kfz-Versicherung.
In München kommt es häufig zu Stau und heftigem Stadtverkehr - dieses Risiko macht Bayerns Hauptstadt wohl auch zu einer der teuersten Gegenden für die Kfz-Versicherung. © dpa/picture alliance

Ein Versicherungswechsel vor dem 30. November kann sich für viele Autofahrer lohnen – besonders in München. Denn Bayerns Hauptstadtbewohner zahlen im Großstadtvergleich am meisten für ihre Kfz-Versicherung. Im Bundeslandvergleich haben die Berliner die schlechteste Karte gezogen.

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Jetzt, kurz vor dem Wechselstichtag am 30. November, sind die Beiträge für Kfz-Versicherungen durchschnittlich rund 20 Prozent günstiger als beispielsweise im August. Besonders Autofahrer, die mit ihrem Pkw in München gemeldet sind, könnten deshalb von einem Wechsel profitieren. Sie zahlen im Großstadtvergleich am meisten für ihre Kfz-Versicherung. Auf Bundesebene blättern die Berliner am meisten Geld für versichertes Fahren hin. Das zeigt eine Studie des Vergleichsportals Check24.



Im Vergleich fünf deutscher Großstädte unterscheiden sich die Haftpflichtbeiträge um bis zu 19 Prozent. Münchens Autofahrer zahlen mit durchschnittlich 370 Euro für ihre Kfz-Versicherung am meisten.

Im Bundeslandvergleich sind die Kfz-Haftpflichtbeiträge in Berlin, mit durchschnittlich 337 Euro,  am höchsten. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern versichern ihre Autos für durchschnittlich 213 Euro um 124 Euro weniger. Das ist eine Preisdifferenz von 58 Prozent.

Insgesamt ist auch hier wieder ein Unterschied zwischen Ost und West zu sehen: Ostdeutsche Pkw-Halter sind mit 254 Euro im Schnitt nämlich 9 Prozent günstiger dabei als Westdeutsche.
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