Schüler des Frankfurter Gymnasiums Wöhlerschule bei der Vorstellung der Internet-Plattform Wirtschaftswerkstatt der Wirtschaftsauskunftei Schufa: Eher weniger Infos rund ums Geld kommen von der Schule, meinen die befragten Jugendlichen. © dpa/picture alliance
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  • 15.05.2017 um 10:35
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Junge Leute geben ihr Geld lieber aus, als es zu sparen? Kann man so nicht sagen. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, legen 79 Prozent der 14- bis 19-Jährigen regelmäßig Geld zurück. 44 Prozent sparen dabei mehr als 50 Euro im Monat.

Sparen ist spießig? Das finden nur 8 Prozent der deutschen Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren. Mehr als drei Viertel von ihnen legen regelmäßig Geld auf die hohe Kante. 44 Prozent sparen dabei mehr als 50 Euro monatlich.
Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 1.218 Personen im Auftrag der Rabo Direct Deutschland.

Weiteres Ergebnis: Fast alle Befragten unter 20, nämlich 94 Prozent, geben an, die entsprechenden Grundwerte in erster Linie von ihren Eltern gelernt zu haben. Aus der Schule oder von Lehrern kommt dagegen eher weniger Input. Nur drei Prozent der Jugendlichen bekommen dort nach eigener Einschätzung Wissen und Werte für den Umgang mit Geld vermittelt.

Warum spart die junge Generation überhaupt? 67 Prozent machen es, um nicht in Versuchung zu geraten, unnötig Geld auszugeben. 59 Prozent genießen das beruhigende Gefühl eines finanziellen Polsters. Dazu gesellt sich bei vielen die Sorge ums eigene Geld, zu der sich aktuell 30 Prozent bekennen.

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