Überschussbeteiligung für 2019 Aachen Münchener und Mylife bleiben stabil, Debeka senkt erneut

Die Debeka muss ihre Überschussbeteiligung für 2019 auf 2,25 Prozent senken.
Die Debeka muss ihre Überschussbeteiligung für 2019 auf 2,25 Prozent senken. © Debeka

Der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland, die Debeka, hat für 2019 erneut eine Senkung der Überschussbeteiligung angekündigt – diesmal geht es von 2,5 Prozent runter auf 2,25 Prozent. Eine Rückkehr zu einer stabilen Überschussbeteiligung hat hingegen die Aachen Münchener angekündigt – und auch die Deklaration der Mylife Leben bleibt auf Vorjahresniveau.

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Viele Lebensversicherer wollen ihre Überschussbeteiligungen für 2019 stabil halten, manche setzen gar auf leichte Erhöhungen. Zu diesem Schluss kam eine im Dezember 2018 veröffentlichte Analyse von Morgen & Morgen.

Diesem Trend kann die Debeka Lebensversicherung nicht folgen. Sie senkt ihre laufende Verzinsung im Vergleich zum Vorjahr um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent. Etwa 350.000 Kunden mit klassischen Verträgen seien davon betroffen. Das entspreche rund 10 Prozent aller Policen im Debeka-Bestand.

Dass die Überschüsse bei der Debeka Leben sinken, ist nicht neu: Während 2014 noch eine laufende Verzinsung von 3,4 Prozent zu Buche stand, waren es 2016 nur noch 3,1 Prozent, 2017 fiel der Wert auf 2,75 Prozent und 2018 auf 2,5 Prozent.

Aachen Münchener stoppt Kürzungsserie

Die Aachen Münchener hat hingegen ihren bisherigen Kürzungskurs revidiert: Nachdem die Überschüsse für die Kunden in den vergangenen Jahren stetig sanken, soll nun die Überschussbeteiligung für 2019 stabil bleiben und damit weiterhin bei 2,3 Prozent liegen, wie der Policenankäufer Policen Direkt meldet.

Auch bei der Mylife Lebensversicherung stehen die Zeichen auf Stabilität: Wie das Unternehmen mitteilte, verharrt die laufende Verzinsung bei 2,6 Prozent.

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