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Finanzstaatssekretär Florian Toncar (FDP) © picture alliance / dts-Agentur | -
  • Von Sabine Groth
  • 02.07.2024 um 14:26
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lesedauer Lesedauer: ca. 00:55 Min

Das FDP-geführte Finanzministerium bastelt an der Reform der privaten Altersvorsorge. Statt Riester-Renten sollen künftig zertifizierte Altersvorsorgedepots staatlich gefördert werden. Dazu gibt es nun einige Details.

Das Rentenpaket II soll neue Regeln für die gesetzliche Rente bringen. Die Reform der betrieblichen Altersvorsorge hat das Bundesarbeitsministerium ebenfalls vorangetrieben. Ein Gesetzentwurf dazu ist in der Ressortabstimmung. Nun fehlt nur noch die private Altersvorsorge, die laut Koalitionsvertrag ebenfalls reformiert werden soll. Finanzminister Christian Lindner hat den Gesetzentwurf dazu für September oder Oktober angekündigt. Herzstück soll ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot sein (mehr dazu lesen Sie hier).

Im Interview mit dem digitalen Vermögensverwalter Growney hat Staatssekretär Florian Toncar dazu einige Details offenbart. Anders als die Riester-Rente müsse das Altersvorsorgedepot keine Beitragsgarantien bieten. Gefördert werden soll weiter über Zulagen und Sonderausgabenabzug. Zur Höhe wollte Toncar noch nichts sagen. Für Erträge in der Ansparphase falle keine Abgeltungssteuer an, die nachgelagerte Besteuerung bleibe erhalten. Insgesamt soll die Förderungssystematik aber einfacher und unbürokratischer werden, eine digitale Plattform soll Angebotsvergleiche ermöglichen.

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Laut Toncar werde das Altersvorsorgedepot diverse Anlagemöglichkeiten wie Fonds, Anleihen oder ETFs enthalten können. Vertragspartner werde der jeweilige Anbieter sein. Lebensversicherer können das Depot auch als Fondspolice ohne Garantie und mit Verrentungsoption anbieten. Darüber hinaus sollen auch Produkte mit einer 80- oder 100-Prozent-Beitragsgarantie gefördert werden.

Gesellschaften können bestehende Riester-Produkte für das Neugeschäft anpassen oder komplett neue Produkte auf den Markt bringen. Riester-Sparer können ihre Produkte weiterführen.

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Sabine

Sabine Groth

Sabine Groth schreibt seit über 20 Jahren schwerpunktmäßig über Geldanlage sowie weitere Finanz- und Wirtschaftsthemen, seit 2009 als freie Journalistin. Zu ihren Auftraggebern zählen vor allem Fachmagazine und -portale.

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