Studie Cyberrisiken Unternehmen schützen ihre Daten nicht gut genug

Ein Mann sitzt im Kapuzenpulli vor einem Laptop. Vor Datendiebstahl fürchten sich viele Unternehmen.
Ein Mann sitzt im Kapuzenpulli vor einem Laptop. Vor Datendiebstahl fürchten sich viele Unternehmen. © dpa/picture alliance

Die wachsende Bedrohung für das eigene Unternehmen durch Cyber-Attacken erkennen immer mehr kleine und mittelständische Betriebe. Darum steigt die Nachfrage nach passendem Versicherungsschutz zwar langsam aber stetig. Die Details einer aktuellen Studie erfahren Sie hier.

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Aktuell befürchten 40 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Opfer einer Cyber-Attacke zu werden. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2017. Damals war es nicht ganz jedes dritte Unternehmen, das diese Gefahr fürchtete. Zu diesem Ergebnis kommt die Gothaer Versicherung in ihrer KMU-Umfrage.

Demnach halten es 37 Prozent der Befragten für wahrscheinlich, dass ihr Unternehmen durch Gefahren aus dem Internet konkret betroffen sein könnte. Im Jahr 2017 waren es 34 Prozent, die das glaubten und 2015 nur 30 Prozent. Weiterhin stellte die Umfrage heraus, dass bereits fast jedes fünfte Unternehmen Opfer eines Angriffs war.

Trotz dieser Zahlen verzichten laut der Gothaer-Befragung 20 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf die Installation von Virenschutzprogrammen. Jeder Vierte schützt seinen Betrieb nicht durch eine Firewall und fast jeder Dritte führt keine regelmäßigen Back-ups durch.

Eine Absicherung gegen die Folgen eines Angriffs haben aktuell 13 Prozent abgeschlossen. Das sind bereits 4 Prozentpunkte mehr als 2017 und fast doppelt so viele wie 2015 (7 Prozent). „Damit zeigt sich ein Trend zum Abschluss einer Cyber-Police – auch wenn noch auf zu niedrigem Niveau“, sagt Frank Huy, Leiter Financial Lines bei der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

Absicherung durch Cyber-Police immer noch zu selten genutzt

Die KMU-Studien des Versicherers würden zeigen, dass das Risikobewusstsein und die Angst vor Cyber-Angriffen seit Jahren steigen. Einen Schaden durch Datendiebstahl oder Virenbefall zu erleiden, haben die Unternehmen laut Huy erkannt. Gleichzeitig werde die Absicherung durch eine Cyber-Police immer noch zu selten genutzt. „Wir spüren aber bei jedem öffentlichkeitswirksamen Hackerangriff eine deutlich steigende Nachfrage nach Cyber-Policen“, so Huy.

Und wie sollte solch eine Police aufgebaut sein? Auf die Frage „Was wäre Ihnen beim Abschluss einer Cyber-Versicherung besonders wichtig?“ antworten 53 Prozent Assistance-Leistungen im Schadenfall wie Datenwiederherstellung und Krisenberatung, 45 Prozent finden eine 24-Stunden-Notfallhotline wichtig, 41 Prozent möchten Präventionsmaßnahmen wie Risiko- und Schwachstellen-Analysen, für 33 Prozent ist die Beitragshöhe entscheidend und für 32 Prozent der flexible Versicherungsschutz ein wichtiges Thema.

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