Michael Franke: Mit seinen Ratings arbeitet das Analysehaus Franke und Bornberg daran, die Qualität von Versicherungsprodukten zu verbessern. © Franke und Bornberg
  • Von Redaktion
  • 22.07.2015 um 16:11
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Vor 20 Jahren begann das Analysehaus Franke und Bornberg mit seinem ersten BU-Rating, Stärken und Schwächen der Produkte aufzuzeigen. Seitdem, so die Analysten, hätten die Versicherer die Qualität der Policen deutlich angehoben. Und genau dieser Effekt habe sich nun auch nach dem EU-Rating von April 2014 eingestellt. Was EU-Anbieter verbessert haben.

„Erfreulicherweise motiviert unser EU-Rating inzwischen die Versicherer zu neuer Kreativität in der Produktentwicklung, von der die wiederentdeckte EU profitiert“, schreibt Franke und Bornberg in einem Blog-Beitrag. So hätten die Anbieter von Erwerbsunfähigkeits-Policen (EU) für ihre neuen Produkte beispielsweise die Rating-Kategorien Basis, Komfort und Komfort plus übernommen.

Auch seien nicht nur die eigentlichen Leistungsdefinitionen in den EU-Produkten verbessert, sondern beispielsweise auch die Regeln zum Zahlungsverzug und verschiedene Service-Leistungen von den Versicherern an die Standards der Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) angepasst worden.

Zudem, so schreibt das Analysehaus weiter, würden sich in der EU zunehmend Bausteine der BU wiederfinden. Das betreffe beispielsweise das zusätzliche Absichern von biometrischen Risiken über Pflege- oder Dread-Disease-Elemente. Auf diese Weise kämen sich EU und BU in den Grundqualitäten immer näher.

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Aus dieser Entwicklung zieht Franke und Bornberg ein deutliches Fazit: „Eine marktweit hohe Produktqualität hilft Verbrauchern und Beratern. Denn das Risiko einer möglicherweise folgenreichen Fehlentscheidung für ein schlechtes Produkt nimmt ab.“

Und weiter: „Wir warnen allerdings vor dem Streben nach Einheitlichkeit nur auf Höchst-Niveau, also einem Bedingungswettbewerb, wie er Jahre lang in der BU betrieben wurde. Denn in jeder Produktklasse sollte es solide und bezahlbare Basis-Varianten geben.“

So hat sich die Notenverteilung im EU-Rating entwickelt:


Grafik: Franke und Bornberg

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