Rentnerinnen auf einer Bank: 2018 sinkt der Rentenbeitrag unter Umständen. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 07.11.2017 um 12:14
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Der Blick in die Rentenkasse gibt Anlass zur Freude: Aufgrund wachsender Beitragseinnahmen kann der Rentenbeitragssatz im kommenden Jahr sinken – in bestimmten Fällen muss er das sogar. Das zeigt ein Bericht der Rentenversicherung.

2018 kann der Rentenbeitragssatz hierzulande von 18,7 auf 18,6 sinken – das geht aus einem Berichtsentwurf der Rentenversicherung hervor, über den die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet hat. Grund dafür sind wachsende Beitragseinnahmen in der Rentenversicherung aufgrund der guten Beschäftigungslage – bis Oktober 2017 ging es hier um 4,4 Prozent nach oben.

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Die Nachhaltigkeits-Rücklage der Rentenversicherung steigt laut Experteneinschätzung zum Jahresende auf 32,9 Milliarden Euro. Damit würde die Reserve 1,59 Monatsausgaben betragen. Daraus folgt, dass die Beiträge unter Umständen sogar zwingend sinken müssen.

Warum?

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass der Beitragssatz automatisch sinken muss, wenn die Rücklage der Rentenkasse 1,5 Monatsausgaben übersteigt. Um das zu verhindern, müsste die Regierung eine Verordnung in die Wege leiten.

Die Arbeitgeber fänden ein solches Vorgehen allerdings schlecht:

„Der Rentenbeitragssatz sollte zum 1. Januar 2018 auf 18,6 Prozent gesenkt werden, so wie es gesetzlich vorgeschrieben ist“, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), aus der die Zeitung zitiert.

Dem Bericht der Rentenversicherung zufolge kann der Beitragssatz bis 2022 bei 18,6 Prozent bleiben. Anschließend werde der schrittweise steigen – bis auf 20,0 Prozent im Jahr 2025 und bis auf 21,6 Prozent im Jahr 2030.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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