Jawed Barna ist Vorstand für Vertrieb und Strategische Partnerschaften der Zurich Gruppe Deutschland. © Zurich Gruppe Deutschland
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  • 04.12.2018 um 10:30
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Die beiden Münchener Unternehmen ADAC und Allianz wollen im Bereich der Kfz-Versicherungen zusammenarbeiten – eigentlich ab 2020, nun klappt es doch schon früher. Denn der jetzige ADAC-Partner, die Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft, ist bereit, ihre Anteile schon zum 1. Januar 2019 abzugeben. Die Details.

Die Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland), die Allianz Versicherung und die ADAC Versicherung haben sich im Grundsatz darauf geeinigt, der Allianz vorzeitig die Kooperation mit dem ADAC zu ermöglichen. Ursprünglich sollte die Zusammenarbeit im Jahr 2020 starten (wir berichteten), nun streben alle drei Parteien einen Wechsel der Anteile bereits zum 1. Januar 2019 an.

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Vorbehaltlich der Zustimmung der Finanzaufsichtsbehörde Bafin übernimmt die Allianz dann den 51-prozentigen Anteil der Zürich Beteiligungs-AG an dem Gemeinschaftsunternehmen. Wieviel das die Allianz kostet, verraten die Beteiligten nicht.

Die Parteien haben sich auf darauf geeinigt, dass die Allianz zum 1. März 2019 eine große Zahl derjenigen Zurich-Mitarbeiter übernehmen wird, die bisher schwerpunktmäßig das ADAC-Geschäft bearbeiten.

„Wir haben uns entschieden, die Anteile an der ADAC Autoversicherung bereits ein Jahr vorher zu übertragen, um Klarheit für die Kunden der ADAC Autoversicherung herzustellen. Unsere Mitarbeiter, die bisher einen Top-Service für die ADAC Autoversicherung erbracht haben, erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Kenntnisse der ADAC Autoversicherung im Interesse der Mitglieder weiterhin einzubringen und ihre Tätigkeit unter dem Dach der Allianz fortzuführen“, sagt Jawed Barna, Vorstand für Vertrieb und Strategische Partnerschaften der Zurich Gruppe Deutschland.

Die Zurich hat in der Kfz-Versicherung bereits einen neuen Partner gefunden. Im November gab der Versicherer die Kooperation mit dem Auto Club Europa (ACE) bekannt (wir berichteten).

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