Kai Diekmann Ex-Bild-Chef will 20-Milliarden-Euro-Fonds auflegen

Kai Diekmann im Mai 2017 auf der Berliner Cube Tech Fair: Der ehemalige Chefredakteur der Bild startet nun zusammen mit Investor Leonhard Fischer den „Zukunftsfonds“.
Kai Diekmann im Mai 2017 auf der Berliner Cube Tech Fair: Der ehemalige Chefredakteur der Bild startet nun zusammen mit Investor Leonhard Fischer den „Zukunftsfonds“. © dpa/picture alliance

Kai Diekmann geht unter die Fonds-Anbieter: Im kommenden Jahr startet der ehemalige Bild-Herausgeber zusammen mit einem Jugendfreund einen eigenen Investmentfonds. Was das Duo genau vorhat, steht hier.

| , aktualisiert am 20.11.2017 11:21  Drucken

Jetzt will auch Ex-Bild-Chefredakteur und -Herausgeber Kai Diekmann einen Fonds auflegen. Laut eines Berichts des Manager Magazins wagt sich Diekmann zusammen mit dem bekannten deutschen Investor Leonhard („Lenny“) Fischer ins professionelle Finanzanlage-Geschäft. Gemäß Plan der beiden Jugendfreunde sollen in ihn zukünftig 20 Milliarden Euro Anlegergelder fließen.

Der Fonds mit dem nicht eben bescheidenen Namen „Zukunftsfonds“ soll eine Sammelstelle für Geld werden, das momentan auf Sparbüchern versauert. Im ungesunden Zusammenspiel von Niedrigzinsen und Inflation werden Sparguthaben Monat für Monat real weniger.

Wird Kai Diekmann jetzt Fondsmanager?

Auch Diekmann und Fischer schielen jetzt auf das verstreute und vernachlässigte Vermögen von Durchschnittsverbrauchern: „Wir wollen klassische Sparbuchsparer ansprechen. Also Leute, die nur begrenzt Risiko eingehen möchten, aber nicht mehr mit 0 Prozent Zinsen abgespeist werden wollen“, bekennen Fischer und Diekmann im Interview.

Der „Zukunftsfonds“ soll ein Mischfonds mit Total-Return-Ansatz sein. Die Beiden richten sich nach eigener Aussage an eine risikoscheue Klientel. Dafür versprechen sie laut Manager Magazin „überschaubare Renditen“. Das Produkte soll vor allem über digitale Plattformen verkauft werden und 1,4 Prozent des Anlagekapitals jährlich kosten.

Wer jetzt vermutet, der ehemalige Bild-Chef wolle in Zukunft akribisch Bilanzen studieren und schweißtreibende Gespräche mit Unternehmensmanagern führen, wird enttäuscht: Die konkreten Analysen und Anlage-Entscheidungen, also das ganze tägliche Klein-Klein, soll Volker Schilling vom Freiburger Vermögensverwalter Greiff Capital Management erledigen.

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