Axa-Vorstand Patrick Dahmen. © Jochen Rolfes
  • Von Redaktion
  • 13.01.2016 um 09:14
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Im Interview erklärt Axa-Vorstand Patrick Dahmen unter anderem, was sich Kunden für ihren Ruhestand wünschen und wie die neue Lösung der Axa „Performance Flex“ für die Ruhestandsphase funktioniert.

Und gibt es ein Ergebnis?

Wir starten jetzt im Januar mit unserem Angebot „Performance Flex“, das völlig neue Möglichkeiten zur finanziellen Gestaltung des Ruhestands eröffnet. Als erster Versicherer bieten wir damit ein Rentenauszahlkonzept, das die angesprochenen Punkte mehr Renditechancen, höhere Flexibilität und gleichzeitige Garantien abdeckt. Durch eine Indexbeteiligung partizipiert der Kunde auch im Rentenbezug von Renditechancen an den Kapitalmärkten und kann somit deutlich höhere Renten erzielen. Durch die Anlage des Vertragsguthabens im Sicherungsvermögen bleiben Garantien weiterhin erhalten. Hinzu kommt ein Höchstmaß an Flexibilität, mit der sich der Geldfluss während des Rentenbezugs sehr individuell an die persönliche Situation anpassen lässt.

Wie kann man sich das genau vorstellen?

Aus unseren Befragungen wissen wir, dass Ruheständler in verschiedenen Zeitabschnitten durchaus unterschiedliche Geldbedarfe haben. Wir haben daher den Ruhestand in zwei Phasen gegliedert: die Aktivphase und die Ruhestandsphase. In der Aktivphase lässt sich die Rentenhöhe mehrfach nach oben und unten variieren, kann Geld entnommen oder zugezahlt werden. Das heißt, in der Aktivphase kann der Kunde die Geldflüsse steuern, das Geld bleibt für ihn verfügbar und kann sogar aufgestockt werden.

Zusätzlich kann er beim Übergang von der Aktiv- in die Ruhestandsphase erneut entscheiden, ob er die Kapitalauszahlung oder die weitere lebenslange Verrentung wählt. Flexibel ist er auch bei der Kapitalanlage in der Rentenphase. Die Indexpartizipation lässt sich ausschließen, dann ist das Vertragsvermögen im Deckungsstock der Axa Lebensversicherung investiert und wird konventionell verzinst. Sie kann aber bei Bedarf ebenso wieder aktiviert werden.

Welche Sicherheiten hat der Kunde?

Sicherheit bietet Performance Flex über eine mit dem zu Vertragsbeginn gültigen Höchstrechnungszins kalkulierte Garantierente. Diese Rente ist dem Kunden in jedem Fall sicher, über die Indexpartizipation bietet sich dann eben die Möglichkeit auf Mehr.

Was passiert in der Ruhestandsphase?

Die Rentenzahlung in der Ruhestandsphase funktioniert analog zur heutigen konventionellen Verrentung und ist in ihrer Höhe auch abhängig von den Geldflüssen in der Aktivphase. Mit dem Wechsel wird auch der Sicherheitsaspekt verstärkt, indem das Vertragsvermögen dann vollständig im Sicherungsvermögen des Lebensversicherers investiert ist.

Das wirklich Neue an Performance Flex ist somit zum einen die Flexibilität, mit der sich Rentenhöhen individuell und abhängig vom Bedarf anpassen lassen und die Tatsache, dass der Kunde sehr viel stärker als bislang sein „Rentenkonto“ steuern und über sein Geld verfügen kann. Zum anderen sind es die Renditechancen über eine Indexpartizipation, die hier auch im Rentenbezug noch genutzt werden können. Und all dies verbunden mit dem Hauptvorteil einer Rentenversicherung: Der Absicherung eines lebenslangen Einkommens.

Welche weiteren Schwerpunkte haben Sie sich für 2016 gesetzt?

Neben der Erweiterung des Biometrie-Bereichs gerade für Berufseinsteiger, wollen wir uns auch im rein fondsgebundenen Geschäft weiterentwickeln. Hier werden wir sehr viel stärker das Risikoprofil des Kunden für das passende Angebot berücksichtigen. Wir stellen die Frage, welche Schwankungen er bereit ist zu akzeptieren und unterbreiten ihm daraufhin ein Angebot einer gemanagten Kapitalanlage, die sich in festgelegten Volatilitäts-Korridoren bewegt. An diesen neuen Fondskonzepten arbeiten wir gerade mit unserem Asset Manager.

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