Es gibt viele Risiken, denen Nutzer im Internet heutzutage ausgesetzt sind. Dabei zählen zu den Opfern der Kriminellen längst nicht mehr nur Unternehmen. Immer mehr geraten Privatpersonen ins Visier der Betrüger. Und da die meisten Menschen auch unterwegs mit dem Smartphone oder dem Tablet online sind, wird die Gefahr durch den permanenten Zugang noch größer. Ob Täuschung oder Betrug, Mobbing, Phishing oder das Ausspähen oder Verschlüsseln von Daten, die Delikte der Kriminellen sind zahlreich.

Phishing-E-Mails etwa haben sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt. Solche Mails dienen dazu, Passwörter von Benutzer-Accounts, etwa bei Banken oder Onlineshops, abzufangen. Da sie den Originalen immer ähnlicher sind und auch die anfänglichen Übersetzungspannen zunehmend hinter sich lassen, fällt es den Nutzern immer schwerer, den Betrug zu durchschauen. Im Mai beispielsweise warnte die Verbraucherzentrale vor entsprechende Betrügereien im Zuge der Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung.

Jeder fünfte Befragte hatte bereits einmal Schadsoftware auf seinem Gerät

Nicht minder schwierig für Betroffene ist es, wenn ihre Daten durch eine Schadsoftware verschlüsselt werden. Eine Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie gemeinsam mit der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes ergab, dass fast jeder fünfte Befragte bereits einmal Schadsoftware auf einem Gerät hatte.

„Wir bezahlen heute online, wir kaufen ein, wir teilen Erlebnisse – ein umsichtiges Agieren reicht bei diesen so selbstverständlich gewordenen Aktivitäten einerseits und angesichts der stetig steigenden kriminellen Aktivitäten andererseits meist nicht mehr aus“, stellt Michael Schillinger fest. „Internetkriminalität ist eine Industrie. Und gegen Profis benötigen nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen einen umfassenden Schutz“, ergänzt der Vorstand der Inter Versicherungsgruppe.

Sowohl juristischen Beratung als auch psychologische Betreuung abgedeckt

Ein Baustein etwa in der privaten Haftpflicht sei hier ein erster Schritt, decke aber nicht alle Gefahren ab. „Darum haben wir mit dem Inter CyberGuard ein eigenständiges Versicherungsprodukt entwickelt“, sagt Schillinger. „Denn wie schnell ist man auf eine Fake-E-Mail oder auch einen Fake-Shop hereingefallen?“ So kommen die Kriminellen entweder über preisgegebene Zugangsdaten etwa zum Konto an das Geld oder noch viel direkter, weil der Kunde in einem vermeintlichen Shop ein als Schnäppchen getarntes Produkt kauft, vorab bezahlt, aber nie erhält.