In der letzten Woche war meine kleine Tochter krank, weshalb ich vormittags zuhause geblieben bin. So durfte ich feststellen, dass unser Briefträger ein ehemaliger Zweit-Liga-Fußballprofi ist, der mir immerhin gleich mit Namen bekannt war. Danach wurde ich einigermaßen nachdenklich, da man ja eher erwarten würde, dass man es als Zweit-Liga-Profi mehr oder weniger geschafft hat. Sollte man meinen. (Wie man selbst Berater von Profi-Fußballern werden kann, steht hier)

Und dann ist mir auch noch ein ehemaliger Mitschüler eingefallen, der seit der D-Jugend immer in der Deutschland-Auswahl gespielt hatte, sich aber mit 15 am Knie verletzte und nie wieder Anschluss gefunden hat.

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Für den Fall, dass der Traum von der großen Karriere platzt

Dieses Schicksal ist beispielhaft für tausende junger Menschen, die jedes Jahr wegen eines Unfalls ihren Traum von der professionellen Sportkarriere aufgeben müssen. Und selbst wenn man es geschafft hat, ist man nicht davor sicher, durch eine schlimmere Verletzung wieder alles zu verlieren.

Immerhin kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützen. Denn selbstverständlich können auch Sportler eine Unfallversicherung abschließen.

Bei einem Unfall: Was eine Gliedertaxe leistet

Bei einer Unfallversicherung wird normalerweise der gesamte Körper versichert. Jedem Körperteil wird dabei in der sogenannten Gliedertaxe ein Invaliditätsgrad zugewiesen, aus dem man, mithilfe der Invaliditätsgrundsumme, die Leistung errechnen kann. Die Grundsumme sollte je nach Alter zwischen dem drei- bis sechsfachen des Nettojahresgehalts liegen.

Der Einfachheit halber nehmen wir mal 100.000 Euro als versicherte Leistung an. Verliert die versicherte Person aufgrund eines Unfalls ihren Daumen, der mit 30 Prozent in der Gliedertaxe eingetragen ist, werden 30.000 Euro fällig. Ist der Daumen zur Hälfte eingeschränkt, sind es 15.000 Euro.