Stephan Schinnenburg, Vertriebsvorstand der DFV Deutsche Familienversicherung, wirbt mit seinen Vorstandskollegen unter anderem bei Youtube um neue Mitarbeiter. © Screenshot Youtube
  • Von Lorenz Klein
  • 17.02.2020 um 16:09
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Not macht erfinderisch: Die Signal Iduna lobt 3.000 Euro Belohnung aus, wenn Angestellte dem Versicherer eine neue IT-Fachkraft vermitteln. Die DFV Deutsche Familienversicherung setzt jetzt noch eins drauf und verspricht Bewerbern bis zu 6.500 Euro, wenn sie bei den Frankfurtern anheuern. Bleibt es beim Bewerbungsgespräch können immerhin noch 500 Euro drin sein.

116 Mitarbeiter haben zu Ende 2019 für die DFV Deutsche Familienversicherung gearbeitet – geht es nach dem Gründer und Unternehmenschef Stefan Knoll, sollen es bis Jahresende 2020 bereits 175 Mitarbeiter sein: Über 50 neue Stellen wollen die Frankfurter bis dahin besetzt haben – sei es in der Kundenberatung, im Innendienst und vor allem im IT-Bereich.

Um bei den stark umworbenen Fachkräften für die nötige Aufmerksamkeit zu sorgen, hat sich die DFV bei ihrer neuen bundesweiten Recruiting-Kampagne etwas Besonderes einfallen lassen – und zwar eine Art Antrittsprämie: 500 Euro winken Bewerbern bei Teilnahme am Bewerbungsgespräch, 1.000 Euro bei Teilnahme am Assessment Center und 5.000 Euro im Falle einer Einstellung. Die Zahlung sei für „geeignete Kandidaten bei Erreichung gewisser Einstellungsstufen“ vorgesehen, heißt es in einer Mitteilung, ohne hier näher ins Detail zu gehen.

„Qualifizierte Mitarbeiter, insbesondere für den Bereich IT, sind derzeit knapp und das Thema Arbeit wird heutzutage völlig neu definiert. Deshalb halten wir es für erforderlich, auch im Personalbereich innovative Wege zu gehen“, schildert Knoll die Hintergründe der Kampagne. Der sich abzeichnende Wachstumskurs in 2020 und die Verdoppelung des Versicherungsbestandsvolumens im Jahr 2021 verlangten nun auch ein deutliches Wachstum auf der Personalseite, so Knoll.

Die Kampagne soll vor allem über Social Media für die nötige Reichweite sorgen. Dafür zeigen neben dem Unternehmensgründer auch Vertriebsvorstand Stephan Schinnenburg und IT-Vorstand Marcus Wollny Gesicht – zum Beispiel bei Youtube: „IT-gestützte Prozesse heißt bei uns: Schadenregulierung in 45 Sekunden. Aber wir wollen noch viel mehr – und deswegen suchen wir dich“, ruft Wollny in die Kamera. Ob es auch mit der Mitarbeitergewinnung in 45 Wochen klappt, bleibt abzuwarten.  

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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