Einfallstor für Hacker Was Smart-Home-Besitzer über „schlaue Glühbirnen“ wissen sollten

Der Schriftzug
Der Schriftzug "Innsecure @35C3" ist auf einem Leuchtkasten beim 35. Chaos Communication Congress (35c3) zu sehen. Der Chaos Computer Club lud zu seinem alljährlichen Kongress unter dem Motto "refreshing memories". Vier Tage lang ging es um Aspekte der IT-Sicherheit, aber auch um gesellschaftspolitische Themen. In der Leipziger Messe wurden 16.000 Besucher erwartet. © dpa/picture alliance

Ende Dezember ging es in Leipzig vier Tage lang hoch her: Rund 17.000 Menschen informierten sich über Neues aus der digitalen Welt. Ein Ergebnis: Smart-Home-Besitzer sollten sich unbedingt über eine ganz spezielle Sicherheitslücke informieren.

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Für Smart-Home-Besitzer hatte der Chaos Communication Congress, der Ende Dezember 2018 in Leipzig stattfand, eine unschöne Botschaft zu vermelden: Eine über das heimische WLAN eingebundene Glühbirne kann zu einem regelrechten Datenleck mutieren.

Der hessische IT-Unternehmer Michael Steigerwald wies auf dieses Problem hin und demonstrierte dem Publikum, wie smarte Glühbirnen – das heißt Leuchtmittel, die sich über das Internet steuern lassen – von Hackern missbraucht werden können, um private Daten auszuspähen.

Am Beispiel einer gekauften Leuchte zeigte Steigerwald, der sich in die Rolle eines Hackers begab, wie in seinem Cloud-Konto nicht nur die E-Mail-Adresse des Smart-Home-Besitzers auftauchte, sondern auch viele weitere persönlichen Informationen wie Handy-Nummer, Standort oder auch An- und Ausschaltvorgänge.

Weitere Details zu dem Experiment erfahren Sie hier.

Der IT-Experte nutzte dann auch gleich die Gelegenheit, alle Hersteller von Geräten für ein vernetztes Zuhause aufzufordern, die Sicherheit ihrer Produkte zu verbessern, und auf das Sammeln von nicht benötigten Daten zu verzichten.

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