BMW-Mitarbeiter in der Produktionshalle im Werk Leipzig. Während die großen Unternehmen meist schon lange eine betriebliche Altersversorgung anbieten, scheuen kleine und mittelständische Betriebe manchmal den Aufwand. Eine komplett digitale Lösung kann das nun vereinfachen. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 15.06.2018 um 11:15
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Die Beratung in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) erweist sich oft als aufwändig und kompliziert. Mit einer digitalen Lösung kann es schneller und einfacher gehen, hat man sich beim Maklerpool Wifo aus Rheinstetten gedacht. Über eine neue Plattform können angebundene Makler die Mitarbeiter in Unternehmen nun komplett digital beraten.

Der Maklerpool Wifo bietet ab sofort eine Lösung zur digitalen Geschäftsabwicklung in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Damit würden sich die Aufwände des Maklers erheblich reduzieren, verlautbart das Unternehmen.

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Hintergrund: Da die Einrichtung einer bAV bezüglich Beratung, Abwicklung, Verwaltung und Kommunikation oft aufwändig und kompliziert sei, würden nicht alle Arbeitgeber ihrer Verpflichtung, dem gesetzlichen Anspruch der Arbeitnehmer auf eine bAV nachkommen.

Dort setzt Wifo an: Die Arbeitnehmerberatung findet im neuen Angebot komplett digital statt. Dabei wird zunächst die passende bAV-Lösung im System eingerichtet. Das digitale System steuert die individuelle Beratung und führt alle am Prozess beteiligten Personen schrittweise durch das Programm. Der interaktive Videoplayer soll dabei die persönliche Arbeitnehmerberatung ersetzen, indem alle relevanten Inhalte als systematisches Beratungsgespräch präsentiert und dokumentiert werden.

Jeder Arbeitnehmer bestimme den Zeitpunkt seiner Beratung, die ohne jeglichen Verkaufsdruck und Einflussnahme auf betriebsinterne Prozesse erfolge, wie es heißt. Traditionelle Aufwände für Infoveranstaltungen und Einzelberatungen im Betrieb entfallen demnach. Großkundenprojekte können laut Wifo binnen 14 Tagen abgewickelt werden.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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