Dieselskandal Die wenigsten Betroffenen würden ihren Autohersteller verklagen

Die Mehrheit der Dieselfahrer wartet erst mal ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Yougov Deutschland im Auftrag der DEVK Versicherungen.
Die Mehrheit der Dieselfahrer wartet erst mal ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Yougov Deutschland im Auftrag der DEVK Versicherungen. © Yougov / DEVK

Wie stehen deutsche Autofahrer zum Dieselskandal? Das wollte der Versicherer DEVK erfahren und hat 2.000 Bundesbürger zu dem Thema befragt. Von den über 400 befragten Dieselbesitzern vermuten 20 Prozent, dass ihr Auto vom Dieselskandal betroffen sein könnte. 12 Prozent wissen es bereits. Weitere Infos gibt es hier.

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Über 2.000 Bundesbürger hat das Meinungsforschungsinstitut Yougov Anfang 2017 im Auftrag der DEVK befragt. Demnach fahren 61 Prozent einen Benziner, 20 Prozent haben ein Auto mit Dieselmotor und weitere 20 Prozent geben an, kein Auto zu besitzen.

Rund drei Viertel der befragten Dieselfahrer glauben nicht, dass ihr Fahrzeug zu den beanstandeten Modellreihen gehört – weitere 20 Prozent vermuten es, 12 Prozent wissen es.

Wenn ihr Auto vom Dieselskandal betroffen wäre, würden 35 Prozent der Befragten erst mal nichts unternehmen und abwarten. 23 Prozent würden es in der Werkstatt nachrüsten und 14 Prozent würden es zwar nachrüsten, aber ansonsten abwarten.

Die wenigsten würden ihr Auto wegen des Dieselskandals so schnell wie möglich verkaufen oder den Hersteller auf eigene Kosten verklagen. Sogar nur ein Viertel der Dieselfahrer, die eine Rechtsschutzversicherung besitzen, würde sie dafür in Anspruch nehmen. 10 Prozent wissen nicht, was sie tun würden.

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