Personal im Büro: Im Durchschnitt älter geworden © Quang Vu Ngoc / Pixabay
  • Von Andreas Harms
  • 11.06.2024 um 16:30
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Der Arbeitgeberverband der Versicherungsbranche hat Zahlen zu den dort Beschäftigten vorgelegt. Darin fällt vor allem auf, dass die Zahl nach langer Zeit mal wieder sprunghaft stieg. Doch auch Kommen und Gehen nahmen zu.

Die Zahl der Beschäftigten in der Versicherungsbranche legte bemerkenswert stark zu. So waren Ende 2023 rund 206.800 Menschen dort tätig. Das sind 2.600 mehr als im Jahr zuvor. So stark legte die Zahl seit 2002 nicht mehr zu. Im Gegenteil: Seit dem Jahr sank sie 16 Jahre lang fast durchgehend. Das geht aus dem aktuellen Bericht „Sozialstatistische Daten 2023“ des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland hervor.

Darin lässt sich auch erkennen, dass der Altersdurchschnitt der Angestellten in der Branche steigt. In Innen- und Außendienst und Ausbildung betrug er Ende vergangenen Jahres 44,2 Jahre. Als Vergleich nennt der Verband den Wert von vor zehn Jahren. Damals lag der Durchschnitt noch bei 42,3 Jahren.

Bemerkenswert ist auch ein Blick auf die Fluktuation, also auf den Anteil jener, die ein Unternehmen verlassen haben. Der Prozentsatz stieg von 4,0 Prozent im Jahr 2013 auf nunmehr 5,9 Prozent. Das geht vor allem auf Mitarbeiter zurück, die selbst kündigten. Denn deren Anteil stieg von 1,1 auf 2,4 Prozent. Doch auch die natürliche Fluktuation – hauptsächlich durch Rentenantritt – zog an. Allerdings lediglich von 1,4 auf 2,0 Prozent.

Die Broschüre können Sie sich hier herunterladen.

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Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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