Eine ehrenamtliche Helferin der Tafel der Stephanusgemeinde in Wiesbaden verteilt Lebensmittel an einen bedürftigen Rentner. © dpa/picture alliance
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  • 03.08.2017 um 11:10
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Die allgemeine Armutsquote in Deutschland bewegt sich in etwa auf gleichbleibendem Niveau. Die Altersarmut dagegen steigt kontinuierlich, zeigt eine Analyse der Hans-Böckler-Stiftung. Um 0,2 Prozentpunkte ging es im vergangenen Jahr nach oben.

Der Anteil von Menschen, die im Alter in die Armut abrutschen, steigt in Deutschland seit 2009 kontinuierlich. So legte die Armutsquote bei Menschen über 65 im vergangenen Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent zu.

Das ist ein Ergebnis einer neuen Auswertung aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Für ihre Analyse haben die WSI-Forscher Eric Seils und Jutta Höhne die gerade erschienenen Armutsdaten des Mikrozensus 2016 ausgewertet.

Als arm gelten Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des bedarfsgewichteten mittleren Einkommens beträgt.

„Der kontinuierliche Anstieg der Altersarmut zeigt ein Problem an, das unabhängig von der Herkunft immer mehr Menschen betrifft und systematisch gelöst werden muss“, so die Forscher in ihrem Bericht.

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