Absicherung gegen Cyberrisiken „Viele Menschen verhalten sich gefährlich leichtsinnig“

Was viele nicht wissen: Auch ihr Smart TV enthält erhebliche Sicherheitslücken.
Was viele nicht wissen: Auch ihr Smart TV enthält erhebliche Sicherheitslücken. © Panthermedia

Im Spagat zwischen dem Spaß, online zu sein, und der Gefahr, selbst Opfer eine Cyberattacke zu werden, wollen sich Nutzer zunehmend schützen. Makler können ihre Kunden mit einem passenden Versicherungsschutz, inklusive präventiver Maßnahmen, dabei unterstützen.

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Internet of Things und künstliche Intelligenz – viele Tüftler wollen mit ihren Einfällen unsere Welt komfortabler machen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Eine digitale, vernetzte Welt lockt Kriminelle an. Sie wittern leichte Beute und nutzen Ängste oder Sorglosigkeit der Anwender schamlos zur eigenen Bereicherung aus.

Darum wird dem Thema Sicherheit in der Technologiebranche eine große Bedeutung beigemessen. Ob beim Safer Internet Day des Digitalverbands Bitkom oder bei der Munich Cyber Security Conference, aber auch bei den Produktentwicklern in der Versicherungswirtschaft – überall wird diskutiert, wie sich Angriffe auf Unternehmen und Privatpersonen vermeiden oder deren Folgen gering halten lassen können.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) möchte die Öffentlichkeit über aktuelle Themen der Cyber-Sicherheit informieren und sensibilisieren. Daher findet regelmäßig der European Cyber Security Month (ECSM) statt. Denn laut Norton Cyber Security Insights Reports 2017 verursachten Cyber-Kriminelle einen Gesamtschaden von 172 Milliarden US-Dollar in 20 Ländern bei 978 Millionen Menschen. In Deutschland wies das Bundeskriminalamt in den Bundeslagebildern für das Jahr 2016 einen Gesamtschaden von 51,63 Millionen Euro aus.

„Das Geschäft Cyberkriminalität wird immer lukrativer“, stellt auch Jan Roß, Leiter Maklervertrieb bei der Inter Versicherung fest. „Die Art der Angriffe verlaufen immer subtiler. Früher konnte man Phishing-E-Mails an schlechter Sprache und schlechter Gestaltung erkennen. Mittlerweile leisten sich die internationalen Kriminellen gute Dolmetscher und Programmierer und agieren immer persönlicher“, so Roß. Dabei helfen die sozialen Netzwerke. Dadurch kennen Hacker die persönlichen Interessen und Vorlieben der User und sprechen sie gezielt an. Und genau in dem Link zum Lieblingsfußballverein steckt dann der Cyberangriff.

„Mit solchen und weiteren konkreten Beispielen wie ‚Haben Sie schon mal eine gefälschte PayPal-E-Mail bekommen‘ oder ‚Wurden Sie angeblich von Ihrer Bank gebeten, ihr Konto freizuschalten, weil es Unregelmäßigkeiten gegeben hätte‘ ist der Makler beim Kunden sofort im Thema“, erklärt Vertriebsprofi Roß.

Wird dem Kunden zudem vor Augen geführt, wie vernetzt die Welt heute bereits ist, erkennt er schnell die erhöhte Angreifbarkeit der Systeme. „Immer mehr internetfähige Geräte, nicht nur PC, Smartphone oder Tablet sind heute im Einsatz“, so der Inter-Vertriebsleiter, „auch Smart-TV, WLAN-Drucker oder Smart-Home-Technik können durch Sicherheitslücken virtuelle Einbrecher auf den Plan rufen.“

Denn trotz dieser realen Gefahr schützen sich viele Anwender nicht genug. Der Norton Cyber Security Insights Reports offenbart bei den Betroffenen von Cyberkriminalität weltweit erstaunliche Parallelen. Es seien durchschnittliche Nutzer, die versiert, aber mit einer gewissen Sorglosigkeit im Internet unterwegs sind. Sie nutzen zu Hause und unterwegs demnach verschiedene Geräte, um online zu gehen. Dabei sind sie leichtfertiger als Nicht-Betroffene, heißt es, und nutzen zum Beispiel häufiger dasselbe Passwort für ihre Online-Aktivitäten.

„Viele Menschen verhalten sich gefährlich leichtsinnig. Denn obwohl immer wieder von  Cyberkriminalität im großen Stil berichtet wird, glauben viele scheinbar, sie selbst wären nicht betroffen“, so Jan Roß. Zwar schützen mittlerweile Teillösungen in anderen Versicherungssparten, wie der Hausrat- oder Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherung vor manchen Folgen der Übergriffe aus dem Netz. „Doch Probleme, wie Cybermobbing, bei dem psychotherapeutische und juristische Unterstützung gefragt sind und Hilfe beim Entfernen der Inhalte aus dem Netz, werden mit diesen Angeboten nicht gelöst.“ 

Bei vielen weiteren Risiken brauche es insbesondere auch ein gutes Ineinandergreifen von Prävention und Versicherung. „Nur wenn ich als User auf eine funktionierende Back-up-Lösung als Teil des Versicherungsproduktes zurückgreifen kann, sind die Daten nach einem Angriff nicht verloren, sondern können wiederhergestellt werden“, argumentiert Roß.

„Viele Bausteine der Cyberkriminalität die in anderen Produkten inkludiert sind, decken bereits jeweils einen Ausschnitt der potenziellen Gefahren ab. Dass jedoch der durchschnittliche private Internetnutzer heutzutage mehr benötigt, erkennen die Versicherer zunehmend und entwickeln entsprechende Lösungen“, beobachtet Roß.

 

 

 

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