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Zu komplex, zu schwerfällig, zu teuer So will Zurich die Trendwende schaffen

Ralph Brand: Vorstandschef von Zurich in Deutschland
Ralph Brand: Vorstandschef von Zurich in Deutschland © Uwe Noelke

Seitdem Ralph Brand die Verantwortung für das Geschäft der Zurich in Deutschland übernommen hat, wird der Konzern umgebaut. Wie es bei dem Versicherer im neuen Jahr weiter gehen soll.

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„Wir sind noch zu komplex, zu schwerfällig, zu teuer und in einigen Bereichen auch zu langsam“, fasst Zurich-Chef Ralph Brand laut Bericht des Versicherungsjournals die Situation des Versicherers zusammen. Da das Ziel jedoch sei, die Marktanteile auszubauen, gehe das Umstrukturieren in der deutschen Gruppe weiter. Hauptaugenmerk liege dabei auf der Digitalisierung, in die der Versicherer 200 Millionen Euro investieren wolle.

Welche Bereiche will Zurich effizienter gestalten?

Moderner soll vor allem das Schadenmanagement werden, so der Bericht weiter. Dafür entwickele der Versicherer wohl aktuell eine Technologie, die konzern- und länderübergreifend einsetzbar sein soll.

Ebenfalls wolle Zurich seine Vertriebsstruktur vereinfachen. Das heißt, die Vertriebswege sollen stärker vernetzt und am besten in einem einzigen Kanal gebündelt werden. Im Fokus der Strategie liege die Marke Zurich. Die Firmenstruktur solle deshalb von 22 auf 14 Gesellschaften verkleinert werden.

Was bedeutet der Umbau für Zurich-Mitarbeiter?

Zurich will 100 Millionen Euro an Kosten einsparen. Dafür wird der Versicherer laut Bericht auch Arbeitsplätze abbauen müssen – und zwar 500 Stellen innerhalb der kommenden zwei Jahre. Zudem sollen die Standorte Köln und Bonn fusionieren.
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