Wahlkampf SPD will pflegende Angehörige besser unterstützen

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD)
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) © Getty Images

Die Bundestagswahl rückt näher – und der Wahlkampf ist in vollem Gange. Deshalb stellte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) nun ein neues Konzept vor, das Verbesserungen für pflegende Angehörige vorsieht. Hier kommen die Details.

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Die Pläne von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sehen vor, dass pflegende Angehörige sich bis zu drei Monate von ihrem Job freistellen lassen können. Während dieses Zeitraums sollen sie eine Lohnersatzleistung bekommen, die in etwa die die Höhe des Elterngeldes haben soll, berichtet der Nachrichtensender N-TV.

Darüber hinaus sollen die pflegenden Angehörigen auch bis zu zwei Jahre lang eine sogenannte „Familienarbeitszeit“ nutzen können. Maximal zwei Familienmitglieder bekommen dann 150 Euro monatlich, wenn sie zwischen 26 und 36 Stunden arbeiten.

Die Kosten für diesen und noch ein paar weitere Pläne sollen bei 2,5 Milliarden Euro jährlich liegen. Die Familienministerin rechnet aber mit Einsparungen in der ambulanten und stationären Pflege in Höhe von bis zu 5 Milliarden Euro, wenn mehr Familienmitglieder die Aufgabe der Pflege übernehmen.

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