Die Hälfte der wechselbereiten Einfirmenvertreter will Makler werden. © Panthermedia
  • Von Redaktion
  • 17.08.2015 um 15:35
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Knapp 13 Prozent der Vermittler in Deutschland überlegen, den Vertriebsweg zu wechseln. Das zeigt eine Strukturanalyse des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute. Gerade Einfirmenvertreter zeigen sich danach wechselbereit. Bei welchen Versicherern die Abwanderungsbereitschaft am größten ist, lesen Sie hier.

Bei den Einfirmenvertretern überlegt fast jeder Siebte, seinen Vermittlerstatus zu ändern. In den anderen Vertriebswegen ist die Zahl viel geringer. Bei den Mehrfachvertretern ist es nur jeder 25., bei den Maklern etwas mehr als ein Prozent. Von den wechselwilligen Ausschließlichkeitsvermittlern möchte ein knappes Drittel nur die Gesellschaft wechseln. Das Gros aber würde lieber als Makler arbeiten.

Das zeigt die aktuelle Strukturanalyse des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), die das Versicherungsjournal durchgeführt hat. Befragt wurden 4.202 Versicherungsvermittler. Davon waren 90,3 Prozent Einfirmenvertreter, 2,3 Prozent Mehrfachvertreter und 7,4 Prozent Makler.

Besonders wechselwillig zeigen sich laut Umfrage Vertriebler der Nürnberger, der Ergo und der Generali. Bei der Nürnberger könnte sich jeder vierte vorstellen, das Unternehmen zu wechseln, bei Ergo und Generali ist es jeder fünfte Vermittler. Wie das Versicherungsjournal weiter berichtet, sei es auffällig, dass viele der betroffenen Gesellschaften sich gerade in einem Konzernumbau befinden oder einen hinter sich haben.

Und warum wollen die Vertriebler wechseln? Der Hauptgrund ist eine höhere Zufriedenheit bei der täglichen Arbeit. Ebenfalls nannten die Befragten einen höheren Betriebsgewinn und weniger Vertriebsdruck. Einige Vermittler haben auch das Ziel, den eigenen Bestand an die Familienangehörigen weiterzugeben.

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