Blechschäden nach einem Unfall: Wer sich versichern will, muss sich zwischen Voll- und Teilkaskopolicen entscheiden - dabei sollte man sich aber nicht immer auf Vorurteile verlassen. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 27.03.2017 um 10:23
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Das Auto ist wohl der Deutschen liebstes Gefährt – so wählen viele zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung auch noch einen Kaskoschutz. Das Vorurteil dabei: Teilkasko ist günstiger. Nur stimmt das nicht immer. Ganz im Gegenteil: Unter Umständen bezahlt ein Autofahrer für einen Vollkaskoschutz sogar 79 Prozent weniger.

Wer sein Auto gut versichern möchte, der fragt sich oft: Teilkasko- oder Vollkaskoschutz? Für viele ist Erstere dann die endgültige Wahl – meist aus Kostengründen. Dabei ist eine Teilkaskoversicherung nicht immer günstiger; und noch dazu leistet sie weniger. Wer wechselt, kann bis zu 76 Prozent sparen. Das hat das Vergleichsportal Check24 ermittelt.

Die Teilkaskoversicherung zahlt zum Bespiel bei Diebstahl-, Wild- oder Elementarschäden. Die Vollkaskoversicherung kommt zusätzlich für selbstverschuldete Schäden am eigenen Pkw und Vandalismus auf.

Unter welchen Umständen ist eine Vollkaskopolice nun aber die günstigere Wahl?

  • Der Autofahrer hat über viele unfallfreie Jahre hinweg eine hohe Schadenfreiheitsklasse erreicht und erhält dadurch Rabatte – diese zählen nur in der Vollkaskoversicherung. Bei Teilkaskopolicen werden sie nicht angerechnet.
  • Der eigene Wagen hat eine hohe Typklasse – beispielsweise aufgrund häufiger Diebstähle dieser Sorte. Das heißt: Eine Teilkaskoversicherung wird teurer. Die Beiträge in der Vollkaskoversicherung hingegen bleiben niedrig.
  • Die Regionalklasse des Zulassungsbezirks ist hoch. Grund: viele Wildunfälle und Co. in der Teilkaskoversicherung. Auf die Vollkaskoversicherung haben sie keinen Einfluss.
Quelle: Check24

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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