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Verband meldet „deutliche Belebung“ Zweitmarkt für Lebensversicherungen wächst auf 275 Millionen Euro

Im Vergleich zu einer Kündigung kann bei einem Policenverkauf mehr Geld für LV-Kunden herausspringen.
Im Vergleich zu einer Kündigung kann bei einem Policenverkauf mehr Geld für LV-Kunden herausspringen. © dpa/picture alliance

Der deutsche Zweitmarkt für Lebensversicherungen hat im vergangenen Jahr deutliche Zuwächse verzeichnet. Das Ankaufsvolumen ist im Vergleich zu 2015 von 175 Millionen auf 275 Millionen Euro gestiegen. Das meldet der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL). Den Ausblick bewerten die Interessenvertreter positiv.

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Man sehe in dieser Steigerung ein klares Indiz dafür, dass das Umfeld für den deutschen LV-Zweitmarkt wieder positiv sei, sagt Ingo Wichelhaus, Vorstand national beim BVZL.

Das positivere Marktumfeld sei auch an der Entwicklung des auf hauseigenen Webseite veröffentlichten „Policen-Ankaufbarometers“ festzustellen, so der Verband. Demnach beträgt die Ankaufswahrscheinlichkeit der 29 BVZL-Mitglieder für angebotene Policen seit Beginn des Jahres wieder deutlich über 60 Prozent. Auch seien die Kaufpreise für Policen im Durchschnitt wieder deutlich gestiegen, heißt es.

Der BVZL wünscht sich jedoch mehr: Denn auch wenn das Stornovolumen leicht sinke, seien es immer noch „viele Milliarden Euro, die jährlich vorzeitig ausgezahlt werden, weil Versicherte das Geld benötigen oder das Vertrauen in das Produkt verloren haben“.

Eigenen Angaben zufolge setzt sich der Verband seit 13 Jahren dafür ein, dass Verbraucher über die Alternative zum Storno, den Policenverkauf, aufgeklärt werden. Denn anders als bei der Kündigung, bekommen LV-Kunden laut BVZL bei einem Verkauf ihrer Police zwei bis fünf Prozent mehr Geld und behalten zudem einen reduzierten Todesfallschutz.

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