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Umfrage zur Altersvorsorge 70 Prozent der Deutschen sehen sich selbst in der Verantwortung

© Swiss Life

Knapp jeder zweite Deutsche (44 Prozent) sieht die eigene finanzielle Situation aktuell zuversichtlich. Damit sind die Bundesbürger ähnlich zufrieden wie Österreicher und Briten und deutlich optimistischer als die Franzosen – an die Schweizer reichen sie jedoch nicht heran, wie eine repräsentative Umfrage von Swiss Life in allen fünf Ländern zeigt. Wie eigenverantwortlich die Bürger in puncto Altersvorsorge ticken, geht daraus ebenfalls hervor.

| , aktualisiert am 05.11.2018 11:41  Drucken

65 Prozent der Schweizer gaben an, sich mit ihren Finanzen wohl zu fühlen, nur 27 Prozent der Eidgenossen fühlen sich finanziell gestresst. Mit deutlichem Abstand folgen Österreicher (48 Prozent), Deutsche (44 Prozent) und Briten (41 Prozent) – unter den Franzosen stimmen sogar nur 32 Prozent der ersten Aussage zu. Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Finanzkonzerns Swiss Life unter insgesamt 4.157 Personen aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich und Großbritannien im Alter von 18 bis 79 Jahren.

Franzosen fühlen sich in Finanzfragen besonders gestresst

Dabei zeigt sich, dass sich über die Hälfte der Franzosen (53 Prozent) durch ihre finanzielle Situation gestresst fühlen. Auf die Gründe für den Stress angesprochen, nennen 42 Prozent die Unsicherheit, im Alter nicht genügend Geld zu haben; selbst für die Jungen ist dies die dominierende Sorge, wie Swiss Life mitteilt. In Deutschland liegt der Anteil der „finanziell Gestressten“ bei 40 Prozent. Damit liegen die Deutschen etwa auf dem Niveau von Österreichern (39 Prozent) und Briten (42 Prozent). Den besten Wert im Fünfländervergleich erzielen die Schweizer mit 27 Prozent.

Die meisten Bürger sehen sich selbst in der Verantwortung, nicht den Staat

Bei der Frage, ob sie sie selbst verantwortlich für ihre Altersvorsorge seien, stimmten 70 Prozent der Deutschen zu. Zum Vergleich: Drei Viertel der Befragten aus allen fünf Ländern bejahten dies – wobei der Anteil in der Schweiz mit 86 Prozent am höchsten ist, dahinter folgt Großbritannien (78 Prozent). In Frankreich liegt der Anteil bei 71 Prozent, in Österreich ist er mit 69 Prozent ähnlich hoch wie in Deutschland.

44 Prozent aller Befragten machen den Staat für die Altersvorsorge verantwortlich. Auf die eigene Vorsorgeplanung angesprochen sind jedoch nur 48 Prozent der Meinung, dass sie dank der bisher getätigten Vorsorge im Alter genügend finanzielle Ressourcen haben werden.

Für die Sicherung des gewünschten Lebensstandards im Alter seien alle Generationen bereit, den gegenwärtigen Lebensstil anzupassen und mehr vorzusorgen, berichten die Experten von Swiss Life. Die populärsten Maßnahmen sind demnach „mehr sparen“ (52 Prozent), „später in Rente gehen“ (40 Prozent) und „Ersparnisse anlegen“ (36 Prozent).

Die Befragten setzen sich pro Land aus je einem Viertel der folgenden Generationen zusammen: Millennials (18- bis 35-Jährige), Generation X (36- bis 50-Jährige), Babyboomer (51- bis 65-Jährige) und Veteranen (66- bis 79-Jährige). Die Studie ist Swiss Life zufolge repräsentativ.

Die Studienergebnisse zeigen eine tiefe finanzielle Zuversicht: Insgesamt gaben nur 46 Prozent der Befragten an, sich hinsichtlich ihrer aktuellen finanziellen Situation zuversichtlich zu fühlen.

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