Umfrage zeigt Wartezeiten beim Arzt gleichen sich zwischen GKV- und PKV-Versicherten an

Ein Chirurg zeigt auf ein Röntgenbild: Die Wartezeiten auf Arzttermine gleichen sich zwischen GKV- und PKV-Versicherten immer mehr an.
Ein Chirurg zeigt auf ein Röntgenbild: Die Wartezeiten auf Arzttermine gleichen sich zwischen GKV- und PKV-Versicherten immer mehr an. © dpa/picture alliance

Der demografische Wandel hat auch Auswirkungen auf die Krankenversicherung hierzulande. Arztbesuche nehmen tendenziell zu, und die Wartezeiten gleichen sich bei Privatversicherten und Kassenpatienten an.

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Das zeigt eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen unter 6.000 Patienten. In Auftrag gegeben hat die Umfrage die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

So gaben insgesamt 27 Prozent an, ohne einen Tag Wartezeit einen Arzttermin bekommen zu haben. Weitere 13 Prozent konnten ebenfalls am gleichen Tag ohne Termin den Arzt konsultieren. Lediglich ein Achtel bekam einen Termin erst innerhalb von drei Wochen. 12 Prozent mussten mehr als drei Wochen warten.

Die Unterscheidung nach Versicherungsarten, also nach gesetzlich oder privat Krankenversicherten, zeigt dabei Unterschiede. So mussten beispielsweise 6 Prozent der Privatpatienten in diesem Jahr länger als drei Wochen auf einen Termin warten. Bei gesetzlich Versicherte waren es 13 Prozent.

Aber:

„Die Wartezeiten haben sich in den vergangenen Jahren einander angeglichen“, heißt es von der KBV. Der Anteil der PKV-Versicherten, die ohne Wartezeit einen Termin bekommen hätte, habe deutlich abgenommen. Auch der Anteil der GKV-Versicherten ohne Wartezeit habe abgenommen, allerdings weniger deutlich, sodass der Unterschied zwischen beiden Gruppen wesentlich geringer sei als im vergangenen Jahr.

Quelle: KBV

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