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Trotz privater Vorsorge Über-50-Jährige sorgen sich um Auskommen im Ruhestand

Ein älteres Ehepaar betrachtet die von Bäumen gesäumte Wiesen bei Salers am Rand der Monts du Cantal in der französischen Provinz Auvergne. Gefragt nach der Verwendung des gesparten Geldes im Ruhestand antworteten knapp drei  Viertel (71 Prozent), dass sie dieses am liebsten für Reisen und Hobbies ausgeben würden.
Ein älteres Ehepaar betrachtet die von Bäumen gesäumte Wiesen bei Salers am Rand der Monts du Cantal in der französischen Provinz Auvergne. Gefragt nach der Verwendung des gesparten Geldes im Ruhestand antworteten knapp drei Viertel (71 Prozent), dass sie dieses am liebsten für Reisen und Hobbies ausgeben würden. © dpa/picture alliance

Selbst eine betriebliche und private Altersvorsorge beruhigt die Menschen jenseits der 50 nicht. Auch mit einer Kombination aus gesetzlicher Rente und den Zahlungen aus eigenen Investitionen fürchten sich viele vor einer Rentenlücke, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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Dass die gesetzliche Rente allein nicht für den Ruhestand ausreicht, erwarten 63 Prozent der Über-50-jährigen Deutschen. Und selbst mit einer eigenen betrieblichen und privaten Vorsorge geht jeder Zweite davon aus, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben. So teilen 39 Prozent die Sorge, dass sie ihre Ziele bei der privaten Altersvorsorge aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung nicht erreichten. Zu diesen Kernaussagen gelangt eine aktuelle Studie der französischen Vermögensverwaltung Amundi Asset über die private Altersvorsorge der Generation 50plus.

Männer und Frauen sparen unterschiedlich

Die Altersvorsorge der Studienteilnehmer, die Amundi zwischen 50 und 65 Jahren angibt, basiert zum großen Teil auf gesetzlichen Maßnahmen. 88 Prozent werden nach dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit voraussichtlich eine gesetzliche Altersvorsorge beziehen, 38 Prozent sorgen privat vor und 32 Prozent haben eine betriebliche Altersversorgung abgeschlossen.

Auch bei der Riester-Rente zeigen sich Unterschiede. Sie wird von den weiblichen Teilnehmern der Studie deutlich bevorzugt: Sechs von zehn Frauen (61 Prozent) riestern.  Bei den Männern sind es knapp die Hälfte (48 Prozent). Vergleichsweise beliebt bei Männern sind Aktien, ein Fünftel (20 Prozent) ist zwecks privater Altersvorsorge in Wertpapiere investiert. Bei Frauen ist dies nur in jedem zehnten Fall so (11 Prozent).

Rentenlücke jedem Dritten nicht bekannt

Die Mehrheit der Befragten (52 Prozent) weiß recht genau, wie hoch ihr Defizit zwischen dem letzten Netto-Einkommen und der Rentenzahlung sein wird. Einem Drittel (35 Prozent) ist die eigene Rentenlücke nicht bekannt.

Die Ursachen für die Rentenlücke sind vielfältig. 45 Prozent der Befragten geben an, im Beruf nicht genug verdient zu haben, um privat vorzusorgen. Ein knappes Viertel (23 Prozent) nennt als Grund hierfür Auszeiten im Job aufgrund eigener Kinder, jeder Zehnte (10 Prozent) eine zu lange Berufsunfähigkeit.

Höheres Rentenniveau für alle
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Mütter, die früh wieder in den Job einsteigen, könnten die Rentenbeitragszahler bis 2050 um insgesamt rund 190 Millarden Euro entlasten. So lautet das Ergebnis einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des GDV.

Was diese Entwicklung für Frauen in puncto eigener Rentenansprüche und der privaten Riester-Altersvorsorge in konkreten Zahlen bedeutet, lesen Sie in folgendem Beitrag.

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